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Lokales Stadt und Anwohner diskutieren Verkehrsführung in Dresdner Albertstadt
Dresden Lokales Stadt und Anwohner diskutieren Verkehrsführung in Dresdner Albertstadt
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18:00 30.08.2016
Die Rathaus-Mitarbeiter müssen am Donnerstag mit Gegenwind rechnen (Symbolfoto). Quelle: Archiv
DRESDEN

Anja Heckmann muss am Donnerstag viel Kritik einstecken können. Denn die Bewohner des Preußischen Viertels sind nicht gut zu sprechen auf die Abteilungsleiterin aus dem Stadtplanungsamt. Heckmann will den Anwohnern in der Cafeteria der Landesdirektion bei einer Bürgerversammlung die künftige Verkehrserschließung für den Osten der Albertstadt vorstellen. Aus Sicht der Anwohner ist schon jetzt klar: Sie sind voraussichtlich die Leidtragenden, wenn in der Albertstadt nördlich der Stauffenbergallee und im Jägerpark „Oasen der Ruhe mit hervorragender Verkehrsanbindung durchs Preußische Viertel“ entstehen.

Wer Verkehr sät wird Protest ernten. Diese abgewandelte Redewendung haben sich die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Preußisches Viertel – lärmfrei“ zu eigen gemacht. „Die Lebensqualität neuer Wohngebiete darf nicht auf Kosten der Lebensqualität bereits bestehender Wohngebiete gehen“, warnen sie auf ihrer Facebook-Seite und fordern dazu auf, zur Bürgerversammlung zu gehen und sich einzumischen.

Die Stadt will dabei die geplante städtebauliche Entwicklung nördlich der Stauffenbergallee und im Jägerpark vorstellen. Zugleich geht es um das Verkehrsaufkommen aus den neuen Vierteln und „die Verkehrsentwicklung im Gesamtgebiet“.

Die könnte zu ihren Lasten gehen, fürchten die Mitglieder der BI aus dem Preußischen Viertel. Sie fordern deshalb, dass man künftig nicht mehr von der Marienallee nördlich der Stauffenbergallee geradeaus in die Marienallee in ihrem Viertel fahren darf. Überhaupt müsse die Stadt „darauf einwirken, dass die Anwohner der neuen Viertel die großen Straßen zur Zufahrt nutzen und nicht unser Viertel“, teilte Regina Gerdiken von der Jägerstraße mit. „So ist es schon jetzt sehr oft der Fall, dass Fahrzeuge von der Bautzner Straße kommend in die Stolpener Straße einbiegen, um dann die Forststraße und die Marienallee zu nutzen“, haben sie und ihre Mitstreiter beobachtet. So würden diese Autofahrer zur Stauffenbergallee in Richtung Königsbrücker Straße gelangen, ohne durch mehrmalige Ampelstopps aufgehalten zu werden.

Die Planer aus dem Rathaus haben schon seit der Eröffnung der Waldschlößchenbrücke vor drei Jahren einen schlechten Stand im Preußischen Viertel. „Bei Planung der Brücke sagte man uns, dass es zu keiner Erhöhung der Verkehrszahlen kommen wird“, so Regina Gerdiken. „Fakt ist, dass sich der Verkehr verdreifacht hat!“ Vor diesem Hintergrund muss Abteilungsleiterin Anja Heckmann mit heftigem Gegenwind rechnen, wenn sie die Pläne der Stadtverwaltung erklärt. Immerhin soll aber auch Gelegenheit sein, „die Anliegen und Ideen der Anwohner des Gebietes zu erfahren und gemeinsam zu diskutieren“, heißt es in der Einladung aus dem Rathaus.

Bürgerversammlung zur zukünftigen Verkehrserschließung in der Albertstadt Ost, 18 Uhr, Cafeteria der Landesdirektion Sachsen, Stauffenbergallee 2a, Beratungsraum „Über den Linden“.

Von Christoph Springer

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