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Lokales Stadt soll Theatergebäude behalten
Dresden Lokales Stadt soll Theatergebäude behalten
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18:20 12.04.2018
Soll im Besitz der Stadt bleiben: Das ehemalige Gebäude der Staatsoperette in Leuben. Quelle: Archiv
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Dresden

Linke und SPD im Stadtrat empfehlen die Rolle rückwärts: Die Stadt soll die ehemaligen Theatergebäude in Cotta und Leuben in ihrem Besitz behalten, fordern die Fraktionen jetzt in einem gemeinsamen Antrag.

Hintergrund: Als der Stadtrat 2011 den Bau neuer Spielstätten für theater junge generation (tjg) und Staatsoperette Dresden beschlossen hatte, war der Verkauf der alten Gebäude in Cotta und Leuben eine Bedingung im Kleingedruckten. Der Verkaufserlös – geplant waren 1,3 Millionen Euro – sollte in den Etat für den Umbau im Kraftwerk Mitte fließen.

Obwohl die Spielstätten im September 2016 eröffnet wurden, ist es zu einem Verkauf bisher nicht gekommen. Bei beiden Gebäudekomplexen prüft die Stadt einen möglichen Eigenbedarf. So könnte Leuben als Schul- oder Wohnstandort eine neue Nutzung erhalten. Cotta ist unter anderem als Auslagerungsstandort für das Rathaus Cotta, das saniert werden soll, vorgesehen. Auch eine künstlerisch-kulturelle Nutzung der früheren tjg-Liegenschaften wird von der Landeshauptstadt geprüft.

Linke und SPD wollen nun den Verkaufspassus aus dem Kleingedruckten des Stadtratsbeschlusses von 2011 nachträglich streichen und dafür sorgen, dass die Immobilien dauerhaft im Besitz der Landeshauptstadt verbleiben. Bis zu einer erfolgreichen Nachnutzung werde aber noch einige Zeit verstreichen, heißt es in dem Antrag. Damit die Gebäudesubstanz bestmöglich erhalten werden kann, sollten soziokulturelle oder andere Zwischennutzungen ermöglicht werden.

Damit könnten die Gebäude vor dem weiteren Verfall geschützt werden. Da ein hoher Bedarf an bezahlbaren Arbeitsräumen für Kreative bestünde, könne teilweise eine Lücke geschlossen werden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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