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Stadt ruft Grundstücksbesitzer zur Schaffung von günstigen Mietwohnungen auf

Fördermittelangebot Stadt ruft Grundstücksbesitzer zur Schaffung von günstigen Mietwohnungen auf

In Dresden steigen die Mieten, günstiger Wohnraum wird immer knapper. Jetzt wendet sich die Stadt mit einem Appell an Grundstücksbesitzer und lockt mit Fördermitteln.

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Quelle: 79050535

Dresden. Appell zum sozialen Wohnungsbau: Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden ruft laut einer Mitteilung der Stadt Grundstückseigentümer auf, Förderanträge zur Schaffung von Mietpreis- und belegungsgebundenen Mietwohnungen zu stellen.

Der Freistaat Sachsen habe dazu im November 2016 ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem Kommunen unterstützt werden sollen, in denen eine angespannte Wohnungsmarktsituation mit steigenden Mietpreisen und einem sinkenden Angebot an preiswerten Wohnungen zu verzeichnen ist. Dresden zählt zu diesen Städten und kann von 2017 bis 2019 über Fördermittel in Höhe von 21,5 Millionen Euro verfügen. Grundstückseigentümer erhalten einen finanziellen Zuschuss, wenn sie mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen durch Neubau, Umbau oder Sanierung schaffen.

Die Gewährung des Zuschusses sei an Bedingungen hinsichtlich der Wohnungsbelegung, der Miethöhe, der Wohnungsgrößen und der Baukosten geknüpft. So dürften die geförderten Wohnungen für 15 Jahre nur an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Die Wohnungen müssten bestimmte Größen vorweisen. Für 1-Personen-Haushalte würden maximal 45 Quadratmeter als angemessen gelten, für 2-Personen-Haushalte höchstens 60 Quadratmeter und für 3-Personen-Haushalt maximal 75 Quadratmeter. Für jedes weitere Haushaltsmitglied erhöht sich die Wohnfläche höchstens um weitere zehn Quadratmeter. Die Baukosten dürften im Falle eines Neubaus oder eines Umbaus 2200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche nicht überschreiten. Bei einer Sanierung seien 1800 Euro pro Quadratmeter die Obergrenze.

Die ersten Förderanträge seien bereits bei der Landeshauptstadt Dresden gestellt worden, weitere Anträge wurden angekündigt. Bezogen auf das zur Verfügung stehende Förderbudget könnten darüber hinaus noch Anträge gestellt werden. Grundstückeigentümer können sich bei Interesse an die Wohnungsbauförderstelle der Landeshauptstadt Dresden wenden, die zum Verfahren und den Konditionen des Förderprogramms berät. Dies gilt auch für Vorhaben, deren Baubeginn erst für das Jahr 2018 oder 2019 geplant ist.

Auskünfte zum Programm erteilt: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt, Sachgebiet Wohnungsbauförderung, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden, Telefon 0351-4883408, E-Mail: Wohnungsbaufoerderstelle@dresden.de

Von DNN

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