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Lokales Stadt macht Gärten und Parks winterfest
Dresden Lokales Stadt macht Gärten und Parks winterfest
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06:57 03.11.2018
Die Firma Hase Fassadenbereinigung arbeitet zur Zeit am Brunnen „Stürmische Wogen" am Albertplatz. Toralf Hase brennt erst das alte Wachs ab, dann wird mittels Pinsel neues Wachs aufgetragen und die Figuren sehen aus wie neu. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Stadt rüstet sich für den Winter. Im Schlosspark Pillnitz wurde am Donnerstag wieder das fahrbare Glashaus über die Kamelie geschoben. Denn Frost verträgt der über 200 Jahre alte, elf Meter breite und neun Meter hohe Baum nicht. Die Orangenbäumchen im Zwinger – in den blau-weiß gestreiften Kübeln eine viel fotografierte Attraktion – sind schon seit 8. Oktober wieder in ihrem Winterquartier – in der Orangerie des Barockgartens in Heidenau-Großsedlitz.

So sieht es aus, wenn die Pillnitzer Kamelie überdacht wird. Quelle: PR/Schlösserland Sachsen

Die Gärtner haben in der Stadt aber trotzdem noch zu tun. Sie holen die verblühten Sommerblumen aus den Beeten, lagern bestimmte Pflanzen wie Fuchsienstämmchen ein. Zudem ist Laub wegzuräumen. Etwa 3000 Tulpenzwiebeln wurden schon in die Blumenbeete städtischer Grünanlagen gesteckt. Rund 45 850 weitere Zwiebeln – darunter Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen, Hyazinthen und Kaiserkronen – werden dagegen in der Gärtnerei vorkultiviert und erst im nächsten Frühjahr in die städtischen Anlagen gepflanzt.

500 Dahlien in 63 Sorten sorgen im Sommer und Herbst im Großen Garten für ein Farbfeuerwerk. Sobald Frost droht, müssen die Gärtner allerdings die frostempfindlichen Wurzelknollen der Dahlien aus der Erde holen, um sie im Keller des Palais dunkel und frostfrei einzulagern. Schließlich sollen die Blumen im kommenden Jahr mit ihrem üppigen Blütenflor wieder viele Spaziergänger erfreuen.

Die Sandsteinfiguren in der Bürgerwiese und im Blüherpark sowie die Nacksche in Niedersedlitz erhalten im November eine schützende Wintereinhausung. Die Skulpturen im Großen Garten haben diese schon bekommen.

„Die Brunnen werden in der Regel zum 31. Oktober winterfest gemacht“, heißt es aus dem Presseamt der Stadt. „Das hängt von der Witterung ab und die letzten Arbeiten können bis Mitte November dauern.“ Insgesamt verwaltet das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft mehr als 70 Springbrunnen und wassertechnische Anlagen. „Alle Anlagen werden entleert, gereinigt und wenn nötig Pumpen oder Einbauteile ausgebaut. Einige Springbrunnen beziehungsweise Brunnenplastiken erhalten schützenden Abdeckungen oder Einhausungen, zum Beispiel die Brunnen in der Mittelachse auf der Prager Straße oder auf dem Albertplatz“, so die Stadt weiter.

Hinzu kommen Wasserspiele wie die im Zwinger zum Beispiel, für die die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten die Verantwortung tragen.

Von Catrin Steinbach

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