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Lokales Stadt hat offene Ohren für Senioren – Seniorentelefon und Schulungen zu Demenz
Dresden Lokales Stadt hat offene Ohren für Senioren – Seniorentelefon und Schulungen zu Demenz
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17:19 13.03.2018
Symbolbild Quelle: epd
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Dresden

Senioren sind Thema zweier City-Light-Plakate, die aktuell auf über 250 Werbeflächen in Dresden zu sehen sind. Sie stellen Beratungs- und Hilfsangebote der Landeshauptstadt vor. Darüber hinaus gibt die Dresdner PlusZeit monatlich den Veranstaltungskalender für Senioren heraus.

Kernpunkte des neuen Angebots sind die Schulungen zum Thema Demenz und das Seniorentelefon.

Die Krankheit der Demenz rückt mit dem demografischen Wandel und der immer älter werdenden Bevölkerung immer weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Zahl der demenzerkrankten Menschen nimmt auch in Dresden zu. Derzeit leben hier rund 16 000 Menschen mit dieser Krankheit.

Um Menschen für Demenzerkrankte zu sensibilisieren, macht die Landeshauptstadt Dresden das Thema in Dresden öffentlich und transparent. Sie bietet kostenfreie, drei bis sechsstündige Schulungen an. Dabei wird Wissen zum Krankheitsbild, zu Kommunikation und Umgang mit demenzerkrankten Menschen und zu wohnortnahen Beratungs- und Unterstützungsleistungen vermittelt. Jeder kann sich – ob privat oder beruflich – zu einer Schulung anmelden. Termine gibt es unter Telefon 0351/4166047 oder www.dpbv-online.de. Aber auch andere Maßnahmen sind angelaufen.

Unter dem Motto „Offene Ohren für Senioren“ hilft das Seniorentelefon (0351/ 4 88 48 00), älteren Menschen Freizeitaktivitäten oder Hilfsangebote zu finden. Angebotsübersichten werden auf Anfrage per E-Mail oder Post versendet. Bei Bedarf wird direkt an die zuständigen Stellen vermittelt.

Das Seniorentelefon ist zu den Sprechzeiten, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 und von 14 bis 16 Uhr, besetzt. Außerhalb der Sprechzeiten nimmt ein Anrufbeantworter die Anfragen entgegen. Die Mitarbeiter rufen zeitnah zurück. Weitere Informationen gibt es unter www.dresden.de/senioren.

Alle Informationen gibt es auch im zwölfseitigen Veranstaltungskalender Dresdner PlusZeit, die sich auf die Zielgruppe des älteren Semesters stützt.

Die Beilage des Dresdner Amtsblattes stellt auf der Titelseite stets ein Freizeit- oder Beratungsangebot für Senioren vor. Danach folgen Tipps für kulturelle, sportliche und gesellige Unternehmungen, aber auch Beratungsangebote. Die Broschüre ist auch unter www.dresden.de/pluszeit einsehbar.

Die Landeshauptstadt reagiert mit diesen Initiativen auf die gestiegene Lebenserwartung der Dresdner. Der Anteil der über 65-Jährigen liegt mittlerweile bei 27 Prozent, das sind rund 148 000 und Einwohner. Insgesamt fördert die Stadt schon zwölf Seniorenbegegnungs- und -beratungszentren. Ziel soll ein möglichst flächendeckendes Informations- und Beratungsnetz sein, das den älteren Menschen Unterstützung in ihrer individuellen Lebenssituation bietet.

Von Carolin Seyffert

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