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Auto & Verkehr Stadt folgt Petition zum Radverkehr am Bischofsweg bislang nur teilweise

Petition Stadt folgt Petition zum Radverkehr am Bischofsweg bislang nur teilweise

Einer Petition mit 2700 Unterstützern zum Radverkehr am Bischofsweg folgt die Stadt bislang nur teilweise. In verschiedenen Punkten wird auf das Verfahren zur Sanierung der Königsbrücker Straße verwiesen.

Schlechter Straßenzustand
 

Quelle: Stephan Lohse

Dresden.  Eine Petition mit 2700 Unterstützern führt zu Verbesserungen für den Radverkehr auf dem Bischofsweg. Vollständig umgesetzt werden die Forderungen allerdings noch nicht. Der Petitionsausschuss der Stadt verwies die Autoren der Petition für die offenen Punkte auf das Planfeststellungsverfahren für die Sanierung der Königsbrücker Straße.

Mit der vom Fahrrad-Club ADFC initiierten Petition war eine beidseitig durchgehende Radverkehrsanlage für den Bischofsweg zwischen Förstereistraße und Dammweg gefordert worden. Außerdem sollte an der Haltestelle Bischofsweg Ost/Nordseite ein sogenanntes Haltestellen-Kap mit angehobener Radfahrbahn eingeplant werden und grundsätzlich sichergestellt werden, dass der Radverkehr außerhalb von Schienen geführt wird und sie nicht spitzwinklig kreuzen muss.

Neben der grundsätzlichen Einrichtung des Radstreifens wird auch die Haltestelle entsprechend der Forderungen mit einem bis an die Bahntrasse herangezogenen Bordstein und dem Radstreifen gebaut. Die Kreuzungsform mit den Gleisen, die unter anderem auf dem Bischofsweg in Richtung Förstereistraße auftritt, weil sich die Fahrbahn verengt, wird dagegen noch nicht ausgemerzt. Der Petitionsausschuss forderte die Stadt einstimmig auf, die offenen Punkte ins Planfeststellungsverfahren für die Sanierung der Königsbrücker Straße mit einzubringen. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) hatte am Mittwoch im Ausschuss dafür 2019 als Baubeginn in Aussicht gestellt.

Einen Tag nach dem schweren Verkehrsunfall an gleicher Stelle haben am Samstagabend rund 30 Fahrradfahrer kurzzeitig den Dresdner Bischofsplatz besetzt. Die Teilnehmer waren zuvor laut klingelnd mit ihren Rädern vom Alaunplatz zum Unfallort gelaufen, wo sie sich für rund 15 Minuten auf die Straße setzten.

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„Um den Beginn des Ausbaus der Königsbrücker Straße nicht zu verzögern, war uns wichtig, dass die noch nicht berücksichtigten Vorschläge des ADFC als Einwendung im Planfeststellungsverfahren behandelt werden und dann noch einmal auf ihre Machbarkeit geprüft werden“, erklärte Kati Bischoffberger (Grüne).

Von Ingolf Pleil

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