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Lokales Stadt filmt Bunte Republik wieder von oben
Dresden Lokales Stadt filmt Bunte Republik wieder von oben
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11:49 17.06.2016
Drohnenaufnahme der Stadt von der BRN Quelle: Stadtverwaltung
Dresden

Die Bunte Republik Neustadt (BRN) soll auch in diesem Jahr wieder mittels einer Drohne in Augenschein genommen werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll das Fluggerät am Sonnabend um 18 Uhr aufsteigen und genau dort Bilder anfertigen, wo auf Fotos aus dem vergangenen Jahr Gefahrstellen ausgemacht wurden. Das waren unter anderem die Kreuzungen Alaunstraße/Louisenstraße, Rothenburger Straße/Görlitzer Straße/Louisenstraße sowie Alaunstraße/Jordanstraße. Jutta Gerschner, Abteilungsleiterin im Orgnungsamt, erklärte im Ortsbeirat Neustadt, mittels der Bilder solle die Wirkung der neuen Sicherheitsregeln überprüft werden. Mit diesen Regeln, zu denen etwa Stand-Verbote an Kreuzungsecken gehören, will die Stadt dafür sorgen, dass kein gefährliches Gedrängel entsteht. Auf den Bildern aus dem vergangenen Jahr haben Fachleute lebensgefährliche Enge ausgemacht.

Das Ordnungsamt quartiert sich zur BRN gemeinsam mit der Polizei in der ehemaligen Feuerwache an der Louisenstraße ein. Die Mitarbeiter aus dem Rathaus wollen unter anderem die Einhaltung der Standregeln überwachen und zur Stelle sein, wenn es Probleme mit der Einhaltung des nächtlichen Veranstaltungsendes gibt. Außerdem sehen sie sich bei der Durchsetzung des Glasflaschenverbots gefordert. rund 100 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind an den drei Fest-Tagen im Einsatz.

Jutta Geschner berichtete, alle Stände hätten in diesem Jahr erstmals Nummern. So könne schnell überprüft werden, ob es sich tatsächlich um genehmigte Aufbauten handle. Handzettel, auf denen Autofahrer aufgefordert werden, ihre Karrossen rechtzeitig aus dem Festgelände zu fahren, hat das Amt in diesem Jahr nicht verteilt. Geschner begründete dies mit der Arbeitsbelastung. Dennoch gilt: Spätestens heute am Spätnachmittag sollten keine Autos mehr auf den Straßen des BRN-Gebiets stehen. Andernfalls werden sie abgeschleppt.

Von Christoph Springer

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