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Lokales Stadt Dresden zahlt 1,15 Millionen Euro für Schülerhefte
Dresden Lokales Stadt Dresden zahlt 1,15 Millionen Euro für Schülerhefte
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23:08 09.09.2015

Eltern brauchen vom neuen Schuljahr an dafür nichts mehr zu bezahlen. Am Montag Abend segneten sowohl der Finanzausschuss als auch der Verwaltungsausschuss die Mehrkosten ab. Dresdens Schulen erhalten demnach in diesem Jahr insgesamt 1,15 Millionen Euro.

Das Schulverwaltungsamt hatte zuvor den Bedarf an Arbeitsheften an allen Schulen abgefragt und daraus den Durchschnitt errechnet. Für die Grundschulen würden 30 Euro für Arbeitshefte bereitgestellt, für Mittelschulen 28 Euro und für Berufliche Schulzentren fünf Euro. Problem: Allein an den Grundschulen lag der Wert zwischen vier und 72 Euro, so dass die einen weniger, die anderen mehr bekommen, als sie eigentlich beantragt hatten.

Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) geht davon aus, dass der Bedarf ab 2013 höher ausfällt, weil zunächst nur die "dringend notwendigen Materialien" abgefragt worden seien. Zudem würden in den kommenden Jahren mit der Zunahme der Schülerzahl die Kosten weiter steigen.

Die 1,15 Millionen Euro waren ursprünglich nicht im Haushalt eingeplant. Sie seien nun aus Personalkosten beglichen worden, die im vergangenen Jahr nicht abgerufen wurden, sagt Lehmann. "Es ist dringend erforderlich, dass der Freistaat die Städte und Gemeinden mit diesem neuen zusätzlichen Kostenblock nicht alleine lässt", fordert der Schulbürgermeister. Die kommunalen Spitzenverbände müssten mit den zuständigen Ministerien in Verhandlungen treten.

Wie berichtet, fallen Atlanten, Lexika und Wörterbücher nach wie vor nicht unter die Lernmittel, die die Stadt zur Verfügung stellen muss. Gleichfalls selbst bezahlt werden müssen Schulranzen, Federmappen, Füller, Hefte und Zirkel. Bücher können weiterhin ausgeliehen werden. Die Schulleiter bekommen vom Schulverwaltungsamt ein Budget für die Ausstattung mit Lehr-, Lern- und Unterrichtsmitteln, darunter auch für Kopien. In diesem Jahr stellte die Stadt bislang 280 000 Euro bereit. Nun sind es 1,15 Millionen Euro mehr - also 1,43 Millionen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2012

Katrin Richter

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