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Staatskapelle Dresden stellt neue Spielzeit vor

Mozart-Uraufführung Staatskapelle Dresden stellt neue Spielzeit vor

Die Staatskapelle Dresden wird in diesem Jahr 469 Jahre alt. Auch für die 470. Spielzeit haben die Musiker ein paar Raritäten auf Lager. Selbst eine Uraufführung von Mozart findet sich im Programm.

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Sächsische Staatskapelle Dresden am 06.02.2017 in der Elbphilharmonie Hamburg.

Quelle: Matthias Creutziger

Dresden. Neue Töne eines alten Meisters: Die Staatskapelle Dresden bringt in der kommenden Saison Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung. Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Cello vereint drei Fragmente von Sätzen, die Mozart für verschiedene Werke geschrieben hatte. 2016 vervollständigte sie der britische Komponist Jeffrey Ching und fasste sie zusammen. Am 22. September ist der „neue Mozart“ in einem Sonderkonzert der Staatskapelle anlässlich ihres Gründungstages erstmals zu hören, wie das Orchester am Montag mitteilte. Eine weitere Besonderheit des Konzertes ist sein Dirigent: Mit Peter Schreier (81) steht ein Mann am Pult, der in Dresden Kultstatus besitzt. Für das Konzert im Palais Großer Garten habe der einstige Weltklasse-Tenor sofort zugesagt, teilte Orchesterdirektor Jan Nast mit.

Eine exponierte Stellung genießt in der kommenden Saison der estnische Komponist Arvo Pärt. Er trägt den Titel „Capell- Compositeur“ und ist mit vielen Werken im Programm der Sächsischen Staatskapelle vertreten. Als „Capell-Virtuos“ - ein weiterer Ehrentitel des Orchesters - fungiert der russische Pianist Denis Matsuev. Chefdirigent Christian Thielemann wird drei der 12 Sinfoniekonzerte dirigieren und steht auch auf Tourneen sowie zum Adventskonzert und zum Silvesterkonzert am Pult. Zum Jahreswechsel will Thielemann diesmal an das Jubiläum 100 Jahre UFA und an den Orchesterleiter Marek Weber erinnern, der in den 1920-er Jahren mit seiner Formation in Berliner Hotels spielte und 1933 vor den Nazis in die USA flüchtete.

Gastdirigenten sind in der neuen Spielzeit unter anderen Philippe Herreweghe, Antonio Pappano, Alan Gilbert und Robin Ticciati. Als Solisten kann das Publikum beispielsweise die Geigerinnen Isabelle Faust und Midori, ihren Kollegen Gidon Kremer, Sängerin Elīna Garanča sowie die Pianisten Radu Lupu und Rudolf Buchbinder erleben. Tourneen führen das Orchester in europäische Musikzentren wie St. Petersburg, Paris, Wien und Mailand, aber auch nach China und Abu Dhabi. Im Dom von Königsberg (Kaliningrad) spielt die Staatskapelle im Mai 2018 das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms.

/dpa

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