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Lokales Spritpreisvergleich: Dresden ist beim Tanken teuer
Dresden Lokales Spritpreisvergleich: Dresden ist beim Tanken teuer
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18:34 09.09.2015

Unter den 20 größten deutschen Städten konnten sich Autofahrer aus Bielefeld freuen: Wie schon in den Vormonaten zählte die Stadt mit 1,55 Euro pro Liter E10 zu den Top 3 der günstigsten Tankorte - dicht gefolgt von Essen und Nürnberg. Vier Mal Auftanken á 60 Liter kostete in Bielefeld etwa 373 Euro. In Düsseldorf hingegen mussten Kraftfahrer für die gleiche Menge gut 9,50 Euro mehr zahlen. Mit einem Durchschnittspreis von 1,59 pro Liter E10 besetzt die Stadt damit das untere Ende der Benzinpreisskala und löste Leipzig als teuerste Stadt ab. Auf Platz 2 und 3 der teuersten deutschen Tankstädte reihten sich im August Köln und Dresden ein. In der sächsischen Landeshauptstadt kostete das Auftanken 5,38 Euro mehr. Leipzig ist sechstteuerste Stadt, hier legten Kraftfahrer für E10 4,10 Euro mehr hin als in Bielefeld. "Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich das zweite Drittel der Sommerferien erneut als Preistreiber an den Tankstellen erwiesen", sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Bis zum 11. September gehen auch in den drei letzten Bundesländern die Sommerferien zu Ende. Bock rechnet daher in der ersten Monatshälfte mit erneuten Preissprüngen. Auch die Syrienkrise könnte zu einem weiteren Spritpreisanstieg führen. "Bei den Listenpreisen für Heizöl machen sich die steigenden Rohölpreise schon bemerkbar", sagt Rainer Wiek vom Energie-Informationsdienst in Hamburg. "Und irgendwann schlägt das dann an den Zapfsäulen durch. Die Marktlage heizt sich weiter auf." Die seit diesem Monat tätige Markttransparenzstelle werde am allgemeinen Preistrend wenig ändern. Im besten Falle werden die extremen Unterschiede bei den Spritpreisen ausgeglichen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2013

Winfried Mahr

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