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Lokales Sprechender Bronze-Luther und
Dresden Lokales Sprechender Bronze-Luther und
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16:55 20.10.2017
Bäckermeister Thomas Heller, Kirchenmusiker Andreas Kastl, Frauenkirchen-Pfarrerin Angelika Behnke, Superintendent Albrecht Nollau (von links nach rechts) mit überdimensionaler Playmobil-Figur vor dem Luther-Denkmal an der Frauenkirche.
Dresden

Die evangelisch-lutherische Kirche lädt Christen anderer Konfessionen und alle Dresdner am 31. Oktober, dem Jubiläum zu 500 Jahren Reformation, zum Mitfeiern ein. Geplant ist ein Fest auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche, das 15 Uhr beginnt und 17.30 Uhr endet.

Den vorbereitenden Auftakt gibt es bereits 14.30 Uhr unter dem Motto „Dresden singt und bläst“. Vokalensembles und Posaunenchöre werden in drei Gruppen auf dem Platz verteilt stehen und musizieren, wie Kirchenmusiker Andreas Kastl sagt. „Das Repertoire wird von Musik der Reformationszeit bis in die Gegenwart reichen.“ Außerdem hat ein Tanzkreis der Martin-Luther-Kirche in der Neustadt einen Reformations-Tanz einstudiert. In einer Art Flashmob, also einer verabredeten Kurzaktion, wollen sich Paare tanzend über das Pflaster bewegen. „Da kann sich jeder einreihen“, sagt Kastl.

Zu Beginn des Bühnenprogramms 15 Uhr soll das 1885 errichtete Bronzedenkmal Martin Luthers, ein Werk des Bildhauers Adolf von Donndorf (1835-1916) mit einem Jahre zuvor von Ernst Rietschel (1804-1861) modellierten Kopf zum Leben erweckt werden. Wie im einzelnen, wollten die Veranstalter noch nicht verraten.

Eigens für die Musik auf der Bühne ist eine Projekt-Band gegründet worden. Zu hören sein werden Stücke, die von alten Chorälen bis zu bekannten Swing-Klassikern reichen. Sänger aus zwei katholischen und einer evangelischen Gemeinde formieren sich zu einem ökumenischen, also konfessionsübergreifenden Gospel-Chor. Erwartet werden neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auch Gäste aus dem Ausland: unter anderem Bischof Michael Dube aus Simbabwe und junge Menschen aus Tansania, Indien und Papua-Neuguinea, die ihren Freiwilligendienst in Sachsen absolvieren.

Dresdner Bäcker und Konditoren wollen das Modell eines riesigen Reformationsbrotes auf einem Pferdewagen vor die Bühne fahren, wie Thomas Heller, Bäcker in Leubnitz-Neuostra sagt. Ein etwas kleineres, etwa einen halben Meter im Durchmesser, wird essbar sein. Der Oberbürgermeister soll es anschneiden. Bäcker werden mehr als 2000 Reformationsbrötchen verteilen - gegen eine Spende. Zugute kommt die dem Flüchtlingsprojekt einer evangelischen Gemeinde in Griechenland. In fünf Zelten können sich Besucher über kirchliche Arbeit in Dresden informieren. Dort geht es um Themen wie „Muße und Musik“, „Leben, lieben, hoffen“, „Hilfe von nebenan“ oder um nachhaltiges Konsumverhalten.

Die Frauenkirche feiert am 28. und 29. Oktober Kirchweihfest. Dazu will sie der Öffentlichkeit bis 31. Oktober einen „ganzen Strauß“ an festlichen Gottesdiensten, Andachten, Vorträgen und Konzerten präsentieren, wie Pfarrerin Angelika Behnke sagt.

Mit dem Fest wolle die Kirche gleichsam eine „Anwesenheitsnotiz“ am Lutherdenkmal anbringen, sagt Albrecht Nollau, Superintendent von Dresden Nord. „Evangelisch-lutherische Kirche ist in den Gemeinden lebendig. Das wollen wir in der Öffentlichkeit zeigen.“ Es gehe nicht um ein Historienspektakel, sondern die Inspiration, die Martin Luther für Gegenwart und Zukunft gibt.

Von Tomas Gärtner

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