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Lokales Sprayen für die Straßenschule
Dresden Lokales Sprayen für die Straßenschule
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11:28 08.03.2019
Der 18-Jährige Gregor macht im Mai in der Straßenschule seinen Hauptschulabschluss. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Im vergangenen Dezember freute sich die Dresdner Straßenschule noch über eine Entscheidung des Dresdner Sozialausschusses, die zumindest das kurzfristige Überleben des Projekts der Treberhilfe sicherte. Wie es mit der Finanzierung des Jugendhilfeprojekts langfristig weiter geht, ist jedoch noch unklar. An der Rückseite der Diskothek „Katy’s Garage“ neben der Scheune gestalteten 15 junge Menschen gestern ein Graffiti, dass auf die Bedeutung des Projekts aufmerksam machen soll.

Die Straßenschule verbindet soziale Gruppenarbeit und außerschulisches Lernen. Das Projekt führt einerseits junge Menschen in Haupt- und Realschul-Workshops zu einer Schulfremdenprüfung, um einen Schulabschluss nachzuholen. Darüber hinaus werden viele Einzelne dabei begleitet, Zukunftsperspektiven aufzubauen und aktive Beschäftigung zu finden.

„Die jungen Menschen hatten bisher alle einen schwierigen Lebensweg. Wir wollen ihnen neue Chancen und Perspektiven eröffnen“, erzählt Dieter Wolfer, Geschäftsführer der Treberhilfe Dresden. „Seit der Gründung der Straßenschule ist sie in der Diskussion. Wir wollen nun noch mal auf die Wichtigkeit des Projektes hinweisen, bevor die Förderung der Jugendhilfe durch die Stadt beschlossen wird“, so Wolfer.

Von as

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