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Sportausschuss segnet Zuschuss für Ski-Weltcup in Dresden ab

Großveranstaltung Sportausschuss segnet Zuschuss für Ski-Weltcup in Dresden ab

Der Sportausschuss des Dresdner Stadtrats hat der Förderung von 300 000 Euro für den Ski-Weltcup 2018 in Dresden zugestimmt. Allerdings erteilte das Gremium dabei auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert einen Auftrag.

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Quelle: dpa

Dresden. OB Dirk Hilbert muss mehr Geld aus seinem Bereich für den Ski-Weltcup locker machen: Der Sportausschuss segnete jetzt die Förderung der Veranstaltung 2018 ab. Damit steht der Zustimmung des Stadtrats nichts mehr im Weg. Der Ausschuss hat dabei allerdings bei den Quellen für den Zuschuss umgeschichtet.

2018 soll Mitte Januar erstmals auf dem Elbradweg zwischen Carolabrücke und Japanischem Palais ein Ski-Weltcup stattfinden. Die Skating-Weltelite werde durch Fernsehübertragungen und Kommunikation in sozialen Netzwerken eine erheblichen Werbeeffekt für Dresden auslösen, stellen die Organisatoren der City-Ski GmbH in Aussicht, hinter der zwei bekannte Sportjournalisten stehen. Sie wollen das Event auch in den folgenden Jahren fortsetzen. Sie planen mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro für die Veranstaltung pro Jahr, von der Stadt und dem Freistaat erhoffen sie sich dafür jeweils 300 000 Euro.

In der Stadt haben dafür die zuständigen Ausschüsse jetzt den Weg freigemacht. Am Donnerstagabend sprach sich als federführendes Gremium in dieser Frage der Sportausschuss mit elf von 15 Stimmen für die Förderung aus. Am kommenden Donnerstag wird der Stadtrat abschließend darüber entscheiden. Die Zustimmung gilt als sicher, da bislang lediglich die Linken Ablehnung angekündigt haben.

In die Beschlussempfehlung für den Stadtrat lässt der Sportausschuss nun aber eine andere Aufteilung für die Herkunft der Gelder schreiben. Bislang wollte der Oberbürgermeister 100 000 Euro aus seinem Fonds für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einsetzen und 200 000 Euro sollten aus dem Etat des Sportstättenbetriebs kommen. Auf Vorschlag des Finanzausschusses soll nun der OB 250 000 Euro aus seinem Fonds bereitstellen, 50 000 Euro muss dann der Sportstättenbetrieb noch beisteuern. Die Veranstaltung habe ja vor allem werblichen Charakter für die Stadt, sei im Ausschuss argumentiert worden, hieß es nach der Sitzung.

Von Ingolf Pleil

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