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Verkehrszählung in Dresden: Spitzenreiter ist Flügelwegbrücke

Waldschlößchenbrücke immer besser angenommen Verkehrszählung in Dresden: Spitzenreiter ist Flügelwegbrücke

Über die Flügelwegbrücke rollen die meisten Fahrzeuge. Das hat die Stadtverwaltung bei einer Verkehrszählung im September 2016 ermittelt. Obwohl die Albertbrücke wieder freigegeben war, ist auch die Verkehrsbelastung der Waldschlößchenbrücke deutlich gestiegen.

Die am meisten befahrene Brücke: die Flügelwegbrücke.
 

Quelle: Uwe Hofmann

Dresden.  Die Flügelwegbrücke ist die am meisten befahrene Elbquerung der Landeshauptstadt. Im vergangenen Jahr passierten 45.900 Fahrzeuge pro Tag die vierspurige Brücke. Das ist eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2015 – damals wurden 44.400 Fahrzeuge gezählt. Aus der Antwort von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf eine Anfrage von Linke-Fraktionsvorsitzendem André Schollbach geht auch hervor: Auf der Carolabrücke ist die Zahl der Fahrzeuge deutlich zurückgegangen. 47.250 Fahrzeuge waren es 2015, im vergangenen Jahr hat die Verwaltung nur noch 40.000 Fahrzeuge ermittelt.

Die Waldschlößchenbrücke hat den Angaben zufolge zugelegt – von 34.300 auf 37.150 Fahrzeuge pro Tag. Die für 2025 prognostizierten 45.500 Fahrzeuge pro Tag sind aber noch ein Stück entfernt. Nahezu konstant ist die Belegung auf der Marienbrücke: 31.150 Fahrzeuge waren es 2015, 31.400 Autos ein Jahr später. Die Augustusbrücke, die in wenigen Wochen wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt wird, wurde von 6500 Fahrzeugführen am Tag genutzt, 2015 waren es noch 6700. Für das Blaue Wunder wurde ein leichter Rückgang verzeichnet – von 29.930 auf 28.400 Fahrzeuge.

Die Albertbrücke ist Anfang September 2016 nach umfassender Sanierung wieder ans Netz gegangen und wurde von 12.300 Fahrzeugen pro Tag passiert. Das durchschnittliche Verkehrsaufkommen wurde laut Hilbert mit Verkehrszählungen im September 2016 ermittelt. Das erklärt den deutlichen Rückgang auf der Carolabrücke. Diese Elbquerung wurde von den meisten Autofahrern genutzt, die wegen der Sanierung nicht über die Albertbrücke fahren konnten. Dass die Zahlen auf der Waldschlößchenbrücke trotz freier Albertbrücke gestiegen sind, dürfte dafür sprechen, dass die noch junge Elbbrücke immer besser von den Autofahrern angenommen wird.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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