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„Spiegelmarsch“ zieht durch Dresdner Altstadt

Kunstprojekt „Spiegelmarsch“ zieht durch Dresdner Altstadt

Mit mannshohen Spiegeln und in Formationen haben 24 Freiwillige durch die Dresdner Altstadt spaziert. Bei dem "Spiegelmarsch" legten sie am Freitag vor vier Fahnenträgern mehrfach Pausen ein, in denen sie nach Choreografien entweder im Kreis liefen oder die Spiegel auf den Boden legten - am berühmten Goldenen Reiter oder auf dem Theaterplatz.

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Der "Spiegelmarsch" am 24. März vor der Semperoper

Quelle: dpa

Dresden. Mit mannshohen Spiegeln und in Formationen haben 24 Freiwillige durch die Dresdner Altstadt spaziert. Bei dem "Spiegelmarsch" legten sie am Freitag vor vier Fahnenträgern mehrfach Pausen ein, in denen sie nach Choreografien entweder im Kreis liefen oder die Spiegel auf den Boden legten - am berühmten Goldenen Reiter oder auf dem Theaterplatz. Die Aktion sei eine Reflexion aktueller gesellschaftlicher Bewegungen in Dresden und Europa, auch im Hinblick auf Geschichte, sagte die Künstlerin Svea Duwe. Sie verwendet den öffentlichen Raum dabei als Bühne für ihr Kunstprojekt.

Die Idee zu der Performance kam Duwe nach eigenen Angaben bei einem Arbeitsaufenthalt 2015 in Breslau (Polen). Dort sei sie mit dem Thema Vertreibung der Deutschen konfrontiert worden und zeitgleich die Flüchtlingskrise brisanter geworden. Aus der Distanz heraus habe sie die starke Angst und die Demonstrationen gegen Islamisierung beobachtet. Als politisches Statement will sie den "Spiegelmarsch" nicht verstanden wissen. „Ich finde es wichtig, dass auch andere Äußerungen Platz finden, es geht darum, eine Umdeutung auszulösen.“

dpa

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