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Lokales Spendenaktion: Dresdner Hoteliers begießen sich bei „Ice Bucket Challenge“ mit Eiswasser
Dresden Lokales Spendenaktion: Dresdner Hoteliers begießen sich bei „Ice Bucket Challenge“ mit Eiswasser
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17:33 09.09.2015
Von Volker Goebel
Quelle: Victoria Gütter
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Damit folgen sie dem weltweiten Trend der „Ice Bucket Challenge“, einer ungewöhnlichen Spendenaktion, bei der man sich eiskaltes Wasser über den Kopf kippt. Zuvor muss man noch drei andere Menschen nominieren, es einem gleich zu tun. Wer kneift, muss 100 Euro an die ALS Stiftung zahlen, Mutige zahlen nur 10 Euro.

Jörg Potreck, Hotelmanager des Hilton Dresden, lud gleich zwanzig Kollegen aus Dresden zu der Spendenaktion ein. Vorher nominierte er noch seine Hotel-Kollegen aus Berlin, Leipzig und Düsseldorf, es ihnen gleich zu tun. Dann griffen die Dresdner auf sein Kommando zum Eiswasserkübel und begossen sich unter dem Applaus der umstehenden Passanten.

Die mittlerweile weltweit bekannte Spendenaktion geht auf den 27-jährigen Corey Griffin zurück. Der US-Amerikaner wollte mit dieser eiskalten Mutprobe auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Dabei sterben nach und nach Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark ab, sodass der Körper schrittweise gelähmt wird. Im Schnitt leben Erkrankte noch drei oder vier Jahre. In Deutschland leiden etwa 6000 Menschen daran. Bis heute gibt es keine Heilung.

Für den Kampf gegen diese Krankheit hatte allein Griffin bisher rund 100.000 Dollar gesammelt. Insgesamt kamen bis jetzt mehr als 30 Millionen US-Dollar zusammen. Laut „DerWesten“ seien in Deutschland bisher nur 3500 Euro an Kleinspenden geflossen. Am Freitagnachmittag spendete immerhin jeder Hotelier 20 Euro an die ALS Stiftung.

vg

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