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Lokales Speisen und Trinken mit Blick auf die Pinguine im Zoo
Dresden Lokales Speisen und Trinken mit Blick auf die Pinguine im Zoo
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13:52 15.04.2018
Servicekraft Ayad Kareem präsentiert die „Pinguin-Torte“. Quelle: ANJA SCHNEIDER
Dresden

 Zoobesucher können ab Sonnabend unter Beobachtung der Pinguine Speisen und Getränke im neuen Pinguin-Café zu sich nehmen. Die Vögel ließ das bunte Treiben zur feierlichen Eröffnung des Cafés am Mittwochmorgen allerdings kalt. Sie tauchten unbeirrt im Becken neben der neuen Einkehr. „Die Bauarbeiten wurden in rekordverdächtiger Zeit abgeschlossen“, sagte der erste Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Detlef Sittel (CDU).

Geschwungene Linien außen und innen sollen das Farbschema der tierischen Frackträger aufgreifen. Die Sitzgruppen und Theken im Inneren erinnern an Eisschollen und sind in Rottönen gestaltet – „sowie Teile am Kopf der Pinguine“, erklärt der Architekt Jens Krauße.

 Das Gehege der acht Pinguine befindet sich am Ostende des Zoos. Die Form des neuen Gebäudes solle deshalb offene Arme suggerieren, die die Besucher am Rand des Zoos in Empfang nehmen, sagt Krauße. Unsere Bildergalerie zeigt den Bauforschritt.

Gestaltungsfokus lag auf dem markanten Dach

Ein besonderer Fokus der Planungen lag auf dem markanten Dach. Damit soll ebenfalls an das frühere Pinguin-Café erinnert werden, das von 1973 bis 2015 unter einem prägnanten Faltdach die Zoobesucher mit kleinen Stärkungen versorgte. Im März des vergangenen Jahres wurde es wegen nötiger aufwendiger Sanierungen abgebaut und wartet momentan in Einzelteile zerlegt im Lapidarium der Stadt auf einen neuen Einsatzort. Zwischenzeitlich wurde diskutiert, den alten Bau unter Denkmalschutz zu stellen.

Der frühere Pavillon wurde von Erich Lippmann 1969 in Berlin anlässlich einer Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der DDR präsentiert. Eine Petition fordert den Neuaufbau des alten Pinguinscafés.

Innen finden 80 Gäste Platz

„Im neuen Café finden innen 80 Besucher Platz und auf der Terrasse bis zu 250 Gäste“, sagt Zoodirektor Karl-Heinz Ukena. Den Zuschlag für die Zubereitung der Speisen und Bewirtung der Gäste erhielt die „ElbeZeit“, die auch das Catering auf den Dampfern der Sächsischen Dampfschifffahrt übernimmt.

Die Besucher am Osteende des Zoos können künftig zwischen Kuchen, Torten und herzhaften Gerichten wählen. Darunter finden sich die klassischen Lieblingsgerichte von Kindern, wie Nudeln mit Tomatensoße und Pommes, aber auch Flammkuchen und Suppen.

Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro

Die Gesamtkosten des neuen Pinguin-Cafés belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Mit der Planung des Gebäudes wurden die Architekten vom Büro „Heinle, Wischer und Partner“ beauftragt. Die Gestaltung der Innenräume haben die „Werkstätten Hellerau“ übernommen. Das Café wird passend zu den Öffnungszeiten des Zoos seinen Service anbieten.

Von Tomke Giedigkeit

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