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Lokales Sondersitzung des TWD-Aufsichtsrats zur Nachfolgersuche für Geschäftsführer
Dresden Lokales Sondersitzung des TWD-Aufsichtsrats zur Nachfolgersuche für Geschäftsführer
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09:33 22.03.2017
Die TWD-GmbH ist die 100%ige Holdinggesellschaft der Landeshauptstadt Dresden und die Obergesellschaft des TWD-Konzerns. Quelle: Vladimir Zaplakhov
Dresden

Komplizierte Suche: Nachdem Reinhard Richter, Geschäftsführer der Technischen Werke Dresden (TWD), erklärt hat, seinen Vertrages Ende des Jahres auslaufen zu lassen, muss nun Nachfolge geklärt werden. Offizielle Stellungnahmen aus dem Konzern oder der Stadt gibt es zu dem Vorgang bislang nicht.

Reinhard Richter Quelle: Dietrich Flechtner

Richter, einer der mächtigsten Manager im Firmengeflecht der Stadt, hatte am Montag in einer Aufsichtsratssitzung angekündigt, seinen Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen. Dem Vernehmen nach nannte der 1955 geborene Manager eine seit langem „andere Lebensplanung“ als Grund für den Abgang.

Die TWD-GmbH ist die 100%ige Holdinggesellschaft der Landeshauptstadt Dresden und die Obergesellschaft des TWD-Konzerns. Sie hat vor allem strategische Funktion für den Gesamtkonzern, übernimmt aber auch beratende Aufgaben und kümmert sich um Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen im Konzern. Das operative Kerngeschäft liegt in der Verantwortung der Konzerngesellschaften. Richter ist einer von vier Geschäftsführern, sein Vertrag läuft bis Ende des Jahres. Seit 1997 ist er in den Dresdner Stadtunternehmen aktiv. Der TWD-Konzern hat insgesamt 5300 Mitarbeiter.

Zum Konglomerat der Stadt gehören unter anderem Versorger wie die Enso und Derwag, aber auch die Verkehrsbetriebe, die Bäder-GmbH und die Stadtreinigung. Richter hat neben dem TWD-Amt weitere Chefposten inne, so ist er beispielsweise Geschäftsführer des Energieverbund Dresden, der alle Beteiligungen an Energieunternehmen bündelt. Richter ist Vorstand bei der Enso und bei den Stadtwerken Drewag Sprecher der Geschäftsführung. Für all diese Ämter muss nun ein Nachfolger gefunden werden.

Wie es heißt, will sich der TWD-Aufsichtsrat in den nächsten Wochen zu einer Sondersitzung zusammenfinden. Dabei geht es um das Zusammenwirken mit dem Enso-Aufsichtsrat und der Nachfolger-Suche an sich. Zu klären ist, ob ein Personalberater, ein sogenannter Headhunter, eingesetzt werden soll, wie offenbar von OB Dirk Hilbert favorisiert, oder ob es eine Ausschreibung gibt.

Von Ingolf Pleil

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