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Lokales Sommerfest im Botanischen Garten
Dresden Lokales Sommerfest im Botanischen Garten
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16:01 06.08.2018
Blick ins sommerliche Victoria-Haus. Quelle: Botanischer Garten Dresden
Dresden

Fleischfressende Pflanzen, vegane Ernährung, alte Gemüsesorten, Tomatenvielfalt, Wildbienen oder Wolfsmanagement – um diese und viele andere Themen geht es beim Sommerfest im Botanischen Garten der TU Dresden. Das findet am Sonntag, dem 12. August, von 11 bis 18 Uhr an der Stübelallee statt.

Zufahrt schwierig aufgrund des Radrennens

Im vergangenen Jahr kamen zum Fest rund 3000 Besucher. Die Organisatoren hoffen in diesem Jahr auf eine ähnlich große Resonanz. Ein Problem gibt es allerdings: aufgrund des Radrennens „Skoda Velorace“, das auch über Lennéstraße und Stübelallee geführt wird und Umleitungen verursacht, wird man wahrscheinlich ein Stück laufen müssen, um in den Botanischen Garten zu gelangen.

Über 20 Vereine und Institutionen dabei

Der Eintritt in die Pflanzensammlung und somit auch zum Fest ist frei. An Bastelständen wird allenfalls ein geringer Obolus erhoben, um die Unkosten für Bastelmaterial zu decken. Über 20 Vereine und Institutionen wollen am letzten Tag der Sommerferien ein buntes Programm zu verschiedensten Aspekten der Tier- und Pflanzenwelt gestalten. „Die Besucher dürfen auf interessante Informationen, Spiel- und Bastelangebote gespannt sein,“ kündigt Barbara Ditsch, die wissenschaftliche Gartenleiterin und Organisatorin des Thementags, an.

Märchen, Kräutersalz und Leckeres aus Wildfrüchten

So hält die Umweltbibliothek Buchtipps für junge Leser parat. Zu jeder vollen Stunde erzählt Frank-Ole Haak unter alten Bäumen fantasievolle Märchen und Geschichten. Die Gruppe Dresden von Greenpeace informiert über den Meeresschutz in der Antarktis. „Erstmals dabei ist die Schreberjugend Dresden. Das Hahnemannzentrum Meißen mit fachkundiger Anleitung zum Herstellen von Kräutersalz sowie die ,Sornziger Wilden’ mit aromatischen Produkten aus seltenen Obstgehölzen sind als Teilnehmer dagegen schon langjährige Stammgäste“, nennt Barbara Ditsch weitere Beispiele.

Blick über den Tellerrand

Während der Landesverein Sächsischer Heimatschutz sein Informations- und Bastelangebot an sächsischen Traditionen orientiere, nehme der Stand von „Quilombo-Eine Welt“ überregionale Maßstäbe in den Blick: „Beim Ausprobieren von Spielen und Instrumenten aus weit entfernten Regionen der Erde erfahren die Besucher mehr über die dortigen Kulturen und die Vernetzungen, die unser Leben mit anderen Teilen der Welt verbinden“, heißt es in einer Mitteilung des Botanischen Gartens.

Auch Reptilien, Zierfische und Spinnen im Fokus

Die Dresdener Fachgruppe „Cactaceae“ der Deutschen Kakteen-Gesellschaft bietet neben Wissenswertem zur Pflege der sonnenhungrigen Wüstengewächse auch überzählige Jungpflanzen an. An anderer Stelle dreht sich alles um Reptilien, Zierfische oder Spinnen: Erfahrene Halter stellen ihre exotischen Schützlinge und deren Lebensgewohnheiten vor.

Hunger und Durst können die Festbesucher am Imbiss stillen. An diesem bietet der Freundeskreis des Botanischen Gartens eine reiche Auswahl an Fruchtsäften, vegetarische Snacks sowie Kaffee und Kuchen an. Der Erlös kommt der TU-Anlage zugute.

Explodierendes Wachstum der Riesenseerose

Natürlich gibt es im Botanischen Garten auch viele interessante Pflanzen zu entdecken. Im Quartier der Einjährigen Pflanzen blüht es. Im Victoriahaus sorgt die Riesenseerose für staunenden Gesichter. Ihre Blätter haben einen Durchmesser von bis zu zwei Metern und eine Tragkraft von 60 bis 80 Kilogramm.

„Wir kultivieren die Seerose als einjährige Pflanze, weil sie im Winter nicht genug Licht bekommt, um die Zeit zu überstehen“, erklärt Dr. Barbara Ditsch. „Immer im Februar säen wir deshalb hinter den Kulissen die haselnussgroßen Samen aus. Mitte Mai kommen die Jungpflanzen ins Becken. Und dann explodiert das Wachstum dieser Seerosen geradezu“, so Ditsch. Die Blüten besagter Pflanzen öffnen sich allerdings nachts. „Tagsüber sieht man nur Knospen.“

Von Catrin Steinbach

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