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Lokales Sinkender Elbepegel erfordert Umdenken in sächsischen Binnenhäfen
Dresden Lokales Sinkender Elbepegel erfordert Umdenken in sächsischen Binnenhäfen
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14:25 13.06.2017
Das Niedrigwasser erfordert auch beim Dresdner Alberthafen Umstrukturierungen.   Quelle: Juergen-M. Schulter
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Dresden

 Der sinkende Elbepegelstand erfordert  Umdenken in den sächsischen Binnenhäfen, zu denen auch der Dresdner Alberthafen gehört. Da der Elbepegel in Dresden am Dienstagnachmittag bei lediglich 77 Zentimetern liegt, müssen besondere Maßnahmen für die Berufsschifffahrten getroffen werden.

Denn während die sächsischen Dampfschiffe derzeit noch alle Fahrten bedienen können, haben die Berufsschiffe zum Warentransport schon länger mit dem niedrigen Pegel zu kämpfen. Der Grund: Frachtschiffe benötigen mehr Tiefgang. Schwierig wird es hier schon bei einer Fahrrinne von unter einem Meter.

„Die Berufsschifffahrt von Riesa nach Hamburg ist bereits seit zwei Wochen komplett eingestellt. Aktuell werden nur noch sporadische Ladungen mit speziellen Schubschiffen erledigt, die weniger Tiefgang benötigen“, so Frank Thiele, Vertriebsleiter der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH.

Der Elbepegel wird bis zum Wochenende voraussichtlich weiter sinken. In diesem Fall müsse man die verschiedenen Niedrigwassersituationen der Elbe beobachten und die nächsten Schritte abwägen. „Wir sind an die schwankenden Pegelwerte der Elbe gewöhnt und können daher schnell reagieren. Schlimmstenfalls werden die Binnenschiffe als Verkehrsträger vorläufig eingestellt und man greift zur Verladung auf Schienenfahrzeuge zurück“, so Thiele weiter.

Von DNN

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