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Siltectra plant Spaltfabrik in Dresden

Harald Binder löst Wolfram Drescher ab Siltectra plant Spaltfabrik in Dresden

Das Dresdner Hightech-Unternehmen „Siltectra“ steht unter neuer Führung: Der Physiker Harald Binder hat zum 1. Juni 2017 den bisherigen Chef Wolfram Drescher abgelöst. Binder soll die von Siltectra entwickelte innovative Spalt-Technologie für Computerchip-Scheiben (Wafer) industriereif machen. Außerdem soll er eine neue Prototypen-Fabrik im Technopark Dresden-Nord aufbauen.

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Harald Binder

Quelle: Siltectra

Dresden. Das Dresdner Hightech-Unternehmen „Siltectra“ steht unter neuer Führung: Der Physiker Harald Binder hat zum 1. Juni 2017 den bisherigen Chef Wolfram Drescher abgelöst. Binder soll die von Siltectra entwickelte innovative Spalt-Technologie für Computerchip-Scheiben (Wafer) industriereif machen. Außerdem soll er eine neue Prototypen-Fabrik im Technopark Dresden-Nord aufbauen. Der bisherige Geschäftsführer Drescher wechselt auf eigenen Wunsch in den Beirat des Unternehmens.

„Mit Harald Binder konnten wir den Branchenexperten gewinnen, den wir uns gewünscht haben“, betonte Axel Thierauf vom Siltectra-Anteilseigner MIG. „Er bringt viele Jahre Erfahrung in der strategischen Unternehmensentwicklung und Produktionsoptimierung mit. Genau diese Erfahrung brauchen wir, um den bevorstehenden Nachfrageschub bei Leistungshalbleitern für uns zu nutzen.“

Wolfram Drescher

Wolfram Drescher

Quelle: Dietrich Flechtner

Hintergrund: Um Computerschaltkreise zu erzeugen, brauchen die Chipwerke Scheiben aus hochreinem Silizium. Dafür züchten Spezialfirmen zunächst zylinderähnliche Kristall-Blöcke, die sie dann in dünne Wafer zersägen und polieren. Dabei gehen bis zu 50 Prozent des teuren Materials als Spanabfall verloren. Deshalb hat die 2010 gegründete Siltectra ein Alternativ-Verfahren entwickelt, das die Wafer abspaltet statt sie zu sägen.

„Durch unsere Technologie wird die neue Generation von Bauelementen für die Hochleistungselektronik um bis zu 15 bis 20 Prozent günstiger. Damit könnten Zukunftsanwendungen wie 5G, kabelloses Laden oder Elektromobilität schneller den Massenmarkt erobern“, betonte der neue Chef. Er will bis zum dritten Quartal eine Prototypen-Fabrik in Dresden einrichten. Derzeit arbeiten knapp 20 Mitarbeiter für das Unternehmen am Manfred-von-Ardenne-Ring.

Von Heiko Weckbrodt

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