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Lokales Sechs Millionen für die Dresdner Kanalisation
Dresden Lokales Sechs Millionen für die Dresdner Kanalisation
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15:00 03.09.2016
Die Stadtentwässerung Dresden GmbH investiert sechs Millionen Euro in den Gewässerschutz der Prießnitz und den hochwassersicheren Betrieb der Neustädter Kanalisation. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die Stadtentwässerung Dresden GmbH investiert sechs Millionen Euro in den Gewässerschutz der Prießnitz und den hochwassersicheren Betrieb der Neustädter Kanalisation. Dafür wird in den kommenden Monaten das Kanalnetz im Bereich der Bautzner Straße, der Radeberger Straße, der Prießnitz- und der Forststraße neu angeordnet sowie ein Abwasserpumpwerk einschließlich einer Druckleitung als Verbindung zwischen dem Neustädter und Altstädter Abwasserkanalnetz errichtet. Ein umzäuntes Areal am Käthe-Kollwitz-Ufer – etwa auf Höhe des Johannstädter Fährgartens – zeugt bereits von den Arbeiten.

Bei starkem Regen gelangten bisher Teile des gemischten Ab- und Regenwassers aus der vollen Kanalisation über so genannte Regenüberläufe in die Prießnitz, was die Wasserqualität verschlechterte. Zudem kann bei Hochwasser oder starken Niederschlägen kein Wasser aus der Kanalisation in die Prießnitz abgeleitet werden. Ein Rückstau im Netz ist die Folge. Die Stadtentwässerung untersuchte deshalb verschiedene Varianten und beginnt nun mit der Umsetzung der aus ihrer Sicht besten Lösung.

Die Ausführung erfolgt in zwei Phasen. Bis zum Juni 2017 soll ein neues Kombinationsbauwerk und neue Kanäle an der Forststraße sowie eine Druckleitung, die über den Diakonissenweg führt und schließlich die Elbe quert, entstehen, um die Anbindung an den Altstädter Abfangkanal zu gewährleisten. Davon erwartet sich die Stadtentwässerung bereits eine erste Verbesserung für die Prießnitz. Ab 2018 möchte das Unternehmen die Beseitigung der Schäden an der Prießnitzbrücke sowie den Ausbau der Bautzner Straße realisieren. Dann werden die Regenüberläufe in der Radeberger und Bautzner Straße zurück gebaut, das Regenüberlaufbauwerk Prießnitzstraße neu errichtet sowie neue Kanäle in der Prießnitzstraße, Radeberger und Bautzner Straße gebaut.

Nach Abschluss der Arbeiten ist das Kanalnetz vollständig von der Prießnitz abgekoppelt, der Hochwasserschutz für das Neustädter Kanalnetz also gesichert. Im Starkregenfall wird das Abwasser nicht wie bisher in die Prießnitz geleitet, sondern dem Pumpwerk zugeführt. Bei Bedarf können es dort bis zu drei Pumpen gleichzeitig von der Neustädter Seite in den Altstädter Abfangkanal fördern. Das überschüssige Abwasser würde im Ernstfall dann über das Hochwasserpumpwerk am Käthe-Kollwitz-Ufer in die Elbe gepumpt.

Von Christin Grödel

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