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Lokales Sechs Linke-Stadträte verzichten auf Spitzenplätze
Dresden Lokales Sechs Linke-Stadträte verzichten auf Spitzenplätze
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18:00 09.11.2018
Die Dresdner Linken stellen ihre Spitzenkandidaten auf. Quelle: picture alliance / dpa
Dresden

Die Dresdner Linke startet am Sonnabend mit einem Stadtparteitag ins Superwahljahr 2019. Der Stadtverband Dresden stellt im Rathaus 16 Personen auf, die bei der Stadtratswahl auf den besonders aussichtsreichen vorderen Listenplätzen kandidieren werden. Dabei handelt es sich laut Stadtvorsitzender Jens Matthis um die Spitzenkandidaturen in den elf Wahlkreisen sowie um fünf Listenplätze zwei in den Wahlkreisen, in denen sich die Linken besonders große Chancen ausrechnen, zwei Mandate gewinnen zu können. Der Wahlkreis Altstadt ist beispielsweise traditionell eine Hochburg der Linken.

Klar festgelegt bei Linken ist: Acht Frauen und acht Männer werden auf den aussichtsreichen Plätzen aufgestellt. Über 40 Mitglieder haben laut dem Stadtvorsitzenden ihre Kandidatur für die Spitzenplätze eingereicht. „Relativ viele engagierte junge Leute wollen antreten“, erklärte Matthis. Der allgemeine Rechtsruck im Land habe bei den Dresdner Linken zu einem deutlichen Mitgliederzuwachs geführt, das werde sich auch auf dem Parteitag widerspiegeln.

Aus der aktuellen Stadtratsfraktion werden sich zehn Mitglieder um einen Spitzenplatz bewerben. Sechs Stadträte haben angekündigt, entweder auf einem hinteren Listenplatz zu kandidieren oder sich aus dem Stadtrat zurückzuziehen. So werde Jacqueline Muth aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht wieder antreten, auch Cornelia Eichner habe aus beruflichen Gründen ihren Abschied aus dem Stadtrat angekündigt. Manuela Sägner, Rica Gottwald, Uwe Schaarschmidt und Gerhard Bessier streben keinen Spitzenplatz an, so Matthis.

Zur gleichen Stunde wie die Linken, aber wenige Meter entfernt im Star Inn Hottel „Haus Altmarkt“ bereitet sich die Kreis-FDP mit einem Programmparteitag auf die Stadtratswahl vor. Der Leitantrag, der als Kommunalwahlprogramm beschlossen werden soll, steht unter dem Titel: „Möglich machen: Weil Zukunft in Dresden Tradition hat“, teilte der Kreisverband der Liberalen mit.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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