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Schulterklopfen aus Frankfurt am Main für Wiederaufbau in Dresden

Stadtentwicklung Schulterklopfen aus Frankfurt am Main für Wiederaufbau in Dresden

Schulterklopfen aus Frankfurt für den Dresdner Wiederaufbau: Mit großem Interesse und Respekt verfolgen wir den Wiederaufbau in Ihrer Stadt, schreibt der Verein Pro-Altstadt aus der Main-Metropole an die Verwaltung und macht Mut zu den nächsten Schritten: Der Rekonstruktion des Neustädter Marktes.


Quelle: Jürgen-M. Schulter

Dresden. Schulterklopfen aus Frankfurt für den Dresdner Wiederaufbau: „Dresden hat sich wie wohl kaum eine andere deutsche Stadt in großem Maße beispielhaft um die Wiederherstellung von verloren gegangener historischer Bausubstanz verdient gemacht“, erklärt Cornelia Bensinger, Vorsitzende des Pro-Altstadt e.V. in Frankfurt am Main, in einem Schreiben an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).

Pro Altstadt setzt sich für den Wiederaufbau von historischen Gebäuden im Frankfurter Stadtgebiet ein. Dresden sei dafür ein großes Vorbild und in der „Pracht der Gebäude viel größer als Frankfurt“, erklärte Bensinger gegenüber DNN. Mit dem Schreiben will der Verein einen Beitrag zur Diskussion um das Narrenhäusel und die weitere Entwicklung am Neustädter Markt leisten. „Es ist ja häufig so: man lebt in einer Stadt und erkennt die eigenen Schätze nicht mehr“, begründete die Vorsitzende das Schreiben, mit dem sie sich „ungefragt“ in die Debatte einbringen will.

Frankfurt arbeitet derzeit am Dom-Römer-Quartier. Das Areal von etwa 7000 Quadratmetern umfasst ein Stadthaus sowie 35 Altstadthäuser, darunter 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten. 200 Menschen in rund 80 Wohnungen sollen dort ein neues Zuhause finden. In rund 30 Erdgeschossflächen wird Gastronomie, Gewerbe und Handel angesiedelt. Ende 2017 soll es fertiggestellt und 2018 eröffnet werden. Die Stadt Frankfurt ist selbst Bauherr, das Projekt hat ein Volumen von fast 200 Millionen Euro. Laut Bensinger haben sich die bereits abgeschlossenen Bauten schon spürbar in den Besucherzahlen der Stadt niedergeschlagen.

In Dresden wird von der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHMD), die gerade dabei ist, sich verstärkt um den Neustädter Markt zu kümmern, gern auf das Engagement der Stadt Frankfurt beim historischen Aufbau verwiesen. Bensinger gibt die Lorbeeren jetzt zurück: Am Neustädter Markt biete sich für die Stadt Dresden nun erneut die Chance, am Erfolg des Neumarktes anzuknüpfen. „Wir möchten Sie in Ihrer Überlegung bestärken, der historischen Rekonstruktion am Neustädter Markt und des Narrenhäusels Vorrang zu geben“, schreibt Pro-Altstadt an die Dresdner Stadtverantwortlichen. Bensinger: „Geben Sie der großen Geschichte Dresdens gebührenden Raum. Es ist Ihr einmaliges, unvergleichbares, kulturelles Kapital!“

Von Ingolf Pleil

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