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Lokales Schulnetzplan als Quotenhit
Dresden Lokales Schulnetzplan als Quotenhit
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13:33 03.07.2018
Seit 2013 lässt die Stadt das Geschehen im Stadtrat live übertragen. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Es ist zur guten Tradition geworden: Wenn Stadträte das Wort ergreifen, wenden sie sich nicht nur an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), ihre Kollegen und die Zuhörer auf der Besuchertribüne im Plenarsaal, sondern auch an die Nutzer des Livestreams. Seit 2013 werden die Sitzungen des Stadtrats live im Internet übertragen. Das Angebot hat sich durchaus etabliert, wie jetzt aus einer Bilanz der Stadtverwaltung für dieses Jahr hervorgeht.

Spitzenreiter war nach den Zahlen die Stadtratssitzung am 25. Januar mit 1023 Aufrufen, wobei 489 Besucher gezählt wurden. Schwerpunktthemen dieser Sitzung waren der Schulnetzplan und die Gründung der Universitätsschule. Auf Platz zwei folgt der Stadtrat am 22. März mit 737 Aufrufen und 365 Besuchern, hier ging es unter anderem um die Polizeiverordnung mit dem Kinder-Bettelverbot. 720 Aufrufe und 264 Besucher registrierte die Verwaltung am 17. Mai, als die Stadträte über das Schicksal von Garagengrundstücken debattierten, die für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden sollen.

Schwach besucht war der Livestream von der Sitzung am 19. April, als nur 464 Aufrufe und 220 Besucher registriert wurden. Die jüngste Stadtratssitzung am 28. und 29. Juni fand dagegen 511 Besucher und wurde 1211 Mal aufgerufen, wobei am Donnerstag noch 848 Aufrufe und 304 Besucher registriert wurden, während am Freitag das Interesse mit 363 Aufrufen und 207 Besuchern etwas abflaute.

Allerdings war die Begeisterung über die Live-Übertragungen aus dem Rathaus durchaus schon höher: So fand die Doppelsitzung am 15. und 16. Dezember 2016 sage und schreibe 2189 Nutzer, und die Debatte über den Doppelhaushalt 2017/2018 am 24. November 2016 wurde 2945 Mal aufgerufen.

Der komplette Livestream einer Stadtratssitzung steht immer bis zur nächsten Sitzung im Archiv zur Verfügung, insgesamt gab es laut Verwaltung in diesem Jahr 9377 Aufrufe von 5301 Besuchern. Zudem bietet die Verwaltung die älteren Livestreams nach Tagesordnungspunkten gegliedert an. Das wurde von rund 1000 Nutzern 1121 Mal genutzt. Die Übertragung der Stadtratssitzungen kostet rund 40 000 Euro im Jahr. Die Mittel dafür hat der Stadtrat im städtischen Haushalt vorgesehen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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