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Lokales Schüler und Eltern fordern Gymnasium in Dresden-Prohlis
Dresden Lokales Schüler und Eltern fordern Gymnasium in Dresden-Prohlis
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12:00 06.12.2016
Stadtschülerrat und Kreiselternrat haben die Stadtverwaltung aufgefordert, ein allgemeinbildendes Gymnasium im Stadtteil Prohlis zu gründen. Quelle: dpa
Dresden

Stadtschülerrat und Kreiselternrat haben die Stadtverwaltung aufgefordert, ein allgemeinbildendes Gymnasium im Stadtteil Prohlis zu gründen. Nach den derzeitigen Prognosen werde allein für die Planungsbereiche Prohlis I und Prohlis II ein Bedarf von neun Zügen im Bereich der allgemeinbildenden Gymnasien vorausgesagt. Das einzige Gymnasium in unmittelbarer Nähe zu Prohlis sei das fünfzügige Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium. „Dieses kann langfristig nicht die Schülerströme aus Prohlis, Leuben, Laubegast und Kleinzschachwitz aufnehmen“, erklärten Kreiselternratsvorsitzende Annett Grundmann und Schülerratsvorsitzender Sven Liebert.

Pläne von Schulbürgermeister Peter Lames (SPD), das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft „Franz-Ludwig Gehe“ von Gorbitz an den Schulstandort Boxberger Straße in Prohlis zu verlagern, lehnen Kreiseltern- und Stadtschülerrat ab. Auch die Pläne der Verwaltung, ein berufliches Gymnasium am Wirtschafts-Berufsschulzentrum zu gründen, halten die beiden Gremien für „nicht angebracht“. Im Entwurf des Schulnetzplanes ist die Gründung des beruflichen Gymnasiums in der Boxberger Straße vorgesehen. Ein weiteres berufliches Gymnasium sei zu befürworten, aber nicht am Berufsschulzentrum für Wirtschaft.

Die Boxberger Straße solle weder für ein berufliches noch ein allgemeinbildendes Gymnasium in Frage kommen, erklärten Grundmann und Liebert. Der Schulstandort müsse saniert und danach als Auslagerungsstandort genutzt werden, da er verkehrstechnisch gut angebunden sei.

Am Mittwoch lädt das Berufliche Schulzentrum „Franz Ludwig Gehe“ zu einer Diskussion über den Entwurf des Schulnetzplanes ab 18 Uhr in das Haus 2 am Leutewitzer Ring auf den Gang der ersten Etage ein. Die Berufsschule hat die schulpolitischen Sprecher der Stadtratsfraktionen und einen Vertreter des Schulverwaltungsamtes eingeladen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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