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Lokales Schröders flittern in der Semperoper
Dresden Lokales Schröders flittern in der Semperoper
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08:18 08.10.2018
Gerhard Schröder und seine Ehefrau Soyeon Schröder-Kim besuchten die „Carmen“-Aufführung in der Dresdner Semperoper. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Es war eine Sache von kaum zwei Minuten: Am Sonntagabend um 18.15 Uhr liefen Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder und seine neue Frau Soyeon Schröder-Kim vom Hotel Kempinski kommend über den Theaterplatz und verschwanden in der Semperoper, um sich die „Carmen“-Aufführung anzusehen. Die wenigsten wartenden Theatergäste bemerkten das prominente Paar. „Die sind die ganze Zeit neben uns hergelaufen, ich hab euch immer Zeichen gemacht, aber ihr habt’s einfach nicht gemerkt“, meinte eine Theaterbesucherin draußen zu ihren Begleitern, nachdem die Schröders im Opernhaus verschwunden waren. Kein Wunder: Das Paar war ganz in Schwarz gekleidet – mit einer Ausnahme: die silberglänzenden High Heels der 49-Jährigen – und wurde lediglich von zwei unauffälligen Personenschützern begleitet. Der Altbundeskanzler trug übrigens „obenrum“ nicht das viel diskutierte Schwarz, sondern natürliches Grau – in den Haaren nämlich.

Die Hochzeitsfeier von Gerhard Schröder in Bildern

Bunte Tracht und glitzernde Roben: In Berlin treffen die Hochzeitsgäste von Gerhard Schröder und seiner Frau Soyeon Schröder-Kim ein.

Das seit August verheiratete Paar hatte am Freitagabend im Berliner „Adlon“ im großen Rahmen mit Freunden und Verwandten, Künstlern und Politikern gefeiert und war am Wochenende zu seiner Hochzeitsreise aufgebrochen. Die führt den Altkanzler und seine Ehefrau Nummer 5 nach Sachsen und Thüringen. Die studierte Germanistin und Wirtschaftsberaterin Soyeon Schröder-Kim habe sich gewünscht, die Stätten der deutschen Klassik in Weimar sowie den Dresdner Zwinger und die Semperoper zu besuchen. Ihre Hochzeitsreise soll das flitternde Paar zudem in die Meißner Porzellanmanufaktur sowie zu Werner Tübkes monumentalem Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen führen.

Aus dem Umfeld des Paares hieß es, die Schröders wollten mit ihrer Reise ein Zeichen setzen, dass die neuen Bundesländer ein kulturell wichtiger Teil Deutschlands seien.

Von ttr

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