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Schon 500.000 Besucher in der neuen Zentralbibliothek im Kulturpalast

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Eine Biologiestudentin aus Zittau ist die 500.000 Kundin der neuen Zentralbibo im Kulturpalast Dresden. Die junge Frau war sichtlich überrascht und die Bibliothek gewann gleich noch einen prominenten Neukunden dazu.

Bibliotheksmitarbeiter Roman Raabe begrüßt Isabelle Vogt (33) als 500 000. Besucherin der Dresdner Zentralbücherei.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Die neue Zentralbibliothek im Kulturpalast hat am Freitag an der Seite von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ihren 500 000. Besucher begrüßt. Isabelle Vogt war sichtlich überrascht, dass ihr diese Ehre zuteilwurde. Sie ist ein häufiger Gast der Einrichtung. Die gebürtige Zittauerin studiert derzeit Biologie an der Technischen Universität. Sie nutze die Zentralbibliothek nahezu täglich, um mit ihrer Doktorarbeit voranzukommen, so Vogt.

In den neuen Räumen gefällt der Wahldresdnerin vor allem die besondere Atmosphäre. Die zentrale Lage und das freundliche Personal tun ein Übriges, ergänzt sie.

Auch der OB ist jetzt Bibliothekskunde

Wie auch die meisten Besucher schätze sie die hohe Aufenthaltsqualität in den Räumen, die mit zahlreichen unterschiedlich gestalteten Sitzmöglichkeiten aufwarten, erklärt Vogt.

Soviel Lob freut Roman Rabe. Er ist bibliothekarischer Fachleiter der neuen Zentralbibliothek – dem „Wohnzimmer der Stadt“, wie er es nennt. „Unser Ziel war es, einen offenen Raum für alle zu gestalten. Wir wollten einen Ort zum Wohlfühlen schaffen“, sagt er.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat sich offiziell in der Zentralbibliothek angemeldet

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat sich offiziell in der Zentralbibliothek angemeldet.

Quelle: Anja Schneider

Auch sonst wurde viel für die Attraktivität der Einrichtung getan. Zum Beispiel wurden die Bestände deutlich erweitert, auch das Bücher- und Medienangebot ist viel aktueller. Zudem haben Besucher die Möglichkeit, in den seit Mai 2017 nutzbaren Räumen an 500 Plätzen zu arbeiten, zu lesen und Filme anzuschauen.

All das stieß offenbar auf fruchtbaren Boden. Im Vergleich zum Zeitraum von Mai bis Dezember 2016 ist die Zahl der Nutzer sprunghaft um die Hälfte auf 433 000 angestiegen. Die Zahl der Veranstaltungen verdoppelte sich auf 920, ebenso wie die Zahl der Neuanmeldungen. Diese erhöhte sich im Vergleichszeitraum auf 5049.

Das Konzept hat sich bewährt. Den Dresdnern gefällt es „im Wohnzimmer der Stadt“, wie der Zuspruch belegt. Und gestern kam gleich noch ein Nutzer dazu. Oberbürgermeister Dirk Hilbert meldete sich – da er nun schon mal da war – ganz offiziell als Bibliothekskunde an.

Von Hilal Alwan

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