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Lokales Schlümpfe gegen Frösche - Ingress Mission Day in Dresden
Dresden Lokales Schlümpfe gegen Frösche - Ingress Mission Day in Dresden
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15:57 15.04.2018
Auftakt zum Ingress Mission Day in Dresden am Elbufer. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

 Menschen, die beim Laufen auf ihr Smartphone starren: Was sowieso keine Seltenheit mehr ist, gab es am Sonnabend in Dresden noch häufiger zu sehen. Hunderte Handyspieler trafen sich zum Ingress Mission Day in der Stadt, um virtuelle Portale freizuschalten, Missionen zu erfüllen und nebenbei noch die Schönheit der Landeshauptstadt zu entdecken.

Ingress ist ein Handyspiel der Firma Niantic, das in Grundzügen Geocaching und Pokemon Go miteinander vereint. Die Spieler müssen dabei virtuelle Portale einnehmen, miteinander verlinken und so Gebiete für ihre Fraktion erobern. Davon gibt es zwei: Die Erleuchteten oder Frösche in Grün und den Widerstand bzw. die Schlümpfe in Blau.

Ingress Mission Day in Dresden

Eigentlich arbeiten die Fraktionen gegeneinander. „Bei einem Mission Day geht es aber eher darum, dass man zusammen spielt, sich kennen lernt und eine fremde Stadt erkundet“, erklärt Henri Stosch, der das Dresdner Treffen mitorganisiert hat und zu den Blauen gehört. Ein Siegerteam lässt sich folglich nicht definieren. An Erfahrung gewonnen haben aber sicher alle der über 1000 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland, aber zum Beispiel auch aus der Ukraine, Polen und Tschechien angereist waren.

Denn die virtuellen Portale, die es zu erobern und die Mission, die es zu erfüllen gilt, befinden sich an markanten Punkten und Sehenswürdigkeiten. Die Aufgaben des Dresdner Aktionstags führten die Teilnehmer zum Beispiel an den Fürstenzug, die Frauenkirche, den Kulturpalast und die in die Äußere Neustadt.

Parallel zum Dresdner Mission Day fanden am Sonnabend ebensolche Treffen in Malaysia und Brasilien statt. Dass es noch einmal einen Mission Day in Dresden geben wird, ist laut Stosch eher unwahrscheinlich. Schließlich wollen die Teilnehmer ja Neues erkunden.

Von Franziska Schmieder

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