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Schlag gegen Planenschlitzer

Dresdner Fahndungsgruppe stellt Beute im Wert von 100 000 Euro sicher Schlag gegen Planenschlitzer

Das automatisierte Kennzeichenerkennungssystem schlug Alarm, die gemeinsame Fahndungsgruppe der Dresdner Polizei rückte aus und konnte einen dicken Fisch fangen: Sie stellten einen Lkw-Fahrer, der mit der Beute von Planenschlitzern unterwegs war.

In diesem Lkw befand sich die Beute.

Quelle: Polizei

Dresden. Der gemeinsamen Fahndungsgruppe der Dresdner Polizei ist ein Schlag gegen Planenschlitzer gelungen. Die Beamten konnten am Mittwochabend bei Dresden einen Lkw stoppen, der 1600 originalverpackte Epiliergeräte verschiedener Hersteller geladen hatte. Der 38-jährige Fahrer, ein polnischer Staatsbürger, konnte keine Frachtpapiere vorlegen. Die Geräte waren in der Nacht zum Mittwoch auf einem Parkplatz an der A4 im französischen Valmy gestohlen worden. Diebe hatten die Plane eines parkenden Sattelaufliegers aufgeschlitzt, um da das Diebesgut im Wert von 100 000 Euro zu gelangen.

Die Dresdner Polizisten wurden auf den Lkw mit der Beute aufmerksam, weil das automatisierte Kennzeichenerfassungssystem einen Treffer gemeldet hatte. Der Lkw mit polnischem Kennzeichen war auf der A 4 nach Osten unterwegs. Das Kennzeichen war zur Fahndung ausgeschrieben, weil es zur Begehung von Straftaten benutzt wurde. Polizeibeamte stoppten den Lkw auf dem Autobahnparkplatz Am Eichelberg zwischen den Abfahrten Hermsdorf und Ottendorf-Okrilla.

Bei der Suche nach dem Ursprung der Ladung landeten die Dresdner Polizisten bei der deutsch-französischen Kontaktdienststelle der Bundespolizei den entscheidenden Treffer. Dort lag die Fahndungsinformation vor, wo exakt die Epiliergeräte gestohlen worden waren.

Neben den Epiliergeräten hatte der Fahrer sieben Kanister mit 200 Litern Kraftstoff geladen. Die Beamten stellten den Mercedes-Sattelschlepper samt Ladung sicher. Der Fahrer wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei ermittelt. Am Nachmittag erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen den 38-Jährigen, der jetzt im Gefängnis in Untersuchungshaft sitzt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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