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Lokales Schlachtfest: Black Sheep öffnet zum letzten Mal seine Türen
Dresden Lokales Schlachtfest: Black Sheep öffnet zum letzten Mal seine Türen
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18:11 05.11.2016
Besitzer Michael Adam bringt die letzten Teile an den Mann – Vom Kleiderbügel bis zur Schaufensterpuppe wird alles verkauft. Quelle: Justine Büschel
Dresden

Aus und vorbei – Am Sonnabend öffnete „Black Sheep“ zum letzten Mal für seine Kunden. Über 20 Jahre lang war der Street-Wear-Laden in der Louisenstraße eine beliebte Adresse der Dresdner Neustadt. Beim Inventar Sale brachte Besitzer Michael Adam nun auch die letzten Teile an den Mann: Vom Kleiderbügel bis zur Schaufensterpuppe wurde alles verkauft.

Als Michael Adam „Black Sheep“ 1995 eröffnete, war er der erste Dresdner in der Branche. Der Laden sollte nicht nur für Hip-Hop-Anhänger oder Skater die erste Anlaufstelle sein. Schlichtweg alle, die auf coole Klamotten stehen, wurden in seinem Laden fündig. Doch mehr als 20 Jahre nach der Eröffnung hat Adam „die Schnauze voll“. Nicht nur persönliche Umstände, auch die Entwicklungen im Handel und der ständige Preiskampf, dem man besonders im Zuge des Internetzeitalters ausgesetzt sei, haben ihn nachdenklich gemacht: „Die Entscheidung ist mir weiß Gott nicht leicht gefallen, aber die Zeiten ändern sich und man hat letztlich genau zwei Möglichkeiten – Stehen bleiben und untergehen oder sich neu orientieren. Ich habe mich eben für Letzteres entschieden.“

Auf die Frage, wie er die letzten 20 Jahre erlebt hat, schmunzelt Adam: „Es war auf jeden Fall eine coole Zeit. Wenn ich sehe, wie groß das Interesse an Black Sheep bis heute ist und wie hoch der Andrang zum Ausverkauf in den vergangenen Wochen war, macht mich das schon stolz. Ich denke ich kann mit erhobenem Haupt die Bühne verlassen.“

Für die Zukunft hat Adam momentan noch keinen konkreten Plan. Bei einer Sache ist er sich aber sicher: „Ich lande definitiv nicht wieder im Handel“.

Von Justine Büschel

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