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Lokales „Scheune“ wird ab 2020 saniert
Dresden Lokales „Scheune“ wird ab 2020 saniert
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11:44 09.02.2018
Die Scheune als Jugendzentrum zu DDR-Zeiten.  Quelle: privat
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Dresden

 Das „Kulturzentrum Scheune“ auf der Alaunstraße soll von Ende 2020 bis zum zweiten Quartal 2022 saniert werden. Das Kulturzentrum müsste für die Sanierung für rund anderthalb Jahre seine Pforten schließen. Das teilte jetzt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf Anfrage der Linke-Stadträtin Jacqueline Muth mit. Gegenwärtig würden Planungsvarianten für drei verschiedene Ausbaustufen erarbeitet. Das Ergebnis soll im März vorliegen, so der Oberbürgermeister.

Bei den Planungsvarianten werde ein Abriss des Altbaus und der damit verbundene Neubau nicht untersucht, so Hilbert. In welcher Größenordnung An- und Umbauten an dem Gebäude erforderlich werden, könne derzeit noch nicht vorhergesagt werden. Hilbert kündigte an, den Nutzer Scheune e.V. bei der Suche nach einem Interimsstandort für den Zeitraum der Bautätigkeit zu helfen. „Der Scheune e.V. wurde in der Vergangenheit immer von der Landeshauptstadt unterstützt. Dies wird sich auch in Zukunft fortsetzen“, erklärte der OB.

Namenspate Walther Ulbricht sagt ab

Das zweigeschossige Gebäude an der Alaunstraße wurde 1951 nach einem Entwurf des Architekten Herbert Schneider fertiggestellt. Es beherbergte zu DDR-Zeiten den „Zentralen Klub der Jugend und Sportler Martin Andersen Nexö“. Dem Vernehmen nach sollte das Gebäude ursprünglich nach Walther Ulbricht benannt werden. Der DDR-Staatsratsvorsitzende soll aber mit den Worten „Dieser Scheune gebe ich meinen Namen nicht ab“ abgelehnt haben.

Das Gebäude hatte seinen Namen weg und wird seit 2007 vom Scheune e.V. als Kulturzentrum betrieben, in dem fast täglich Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art stattfinden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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