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Lokales Schandfleck an der Naumannstraße in Dresden verschwindet
Dresden Lokales Schandfleck an der Naumannstraße in Dresden verschwindet
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08:42 03.01.2018
Wohnen mit Blick zum Fernsehturm am Schillerplatz.  Quelle: Foto: PR
Dresden

Die Tage eines Schandflecks unweit vom Schillerplatz sind gezählt. Auf einem verwilderten Grundstück an der Karasstraße, Ecke Naumannstraße baut der Projektentwickler Terragon 44 barrierefreie Eigentumswohnungen in zwei villenartigen Gebäuden. Wie Annette Heilig, Geschäftsführerin der Terragon Vertrieb GmbH ankündigte, ist der Baubeginn für das erste Halbjahr 2018 geplant. In einer Tiefgarage sollen 30 Stellplätze und zusätzlich sechs Plätze mit Ladestationen für E-Mobile und E-Scooter entstehen. Die Wohnungen mit 1,5 bis drei Zimmern haben laut Heilig eine Größe von 45 bis 90 Quadratmetern. Im Außenbereich des Gebäudeensembles wird ein großzügiger Garten entstehen. Entlang der Karasstraße wird das Unternehmen einen zeitgemäßen Fußweg anlegen und so zur Aufwertung der kleinen Wohnstraße beitragen. Dresden sei mit nur 3396 barrierefreien Angeboten im Betreuten Wohnen deutlich unterversorgt. Rund 91 000 Dresdnerinnen und Dresdner seien über 70 Jahre alt, rechnete die Geschäftsführerin vor.

„Die wachsende Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum in Dresden kann nur durch die Realisierung neuer Projekte und nicht durch Bestandsumbau realisiert werden“, ist sich Heilig sicher. Das Konzept von Terragon sei auf das Bedürfnis älterer Menschen abgestimmt, in Selbstständigkeit zu wohnen und eigenverantwortlich den Haushalt zu führen. Das erreiche das Unternehmen durch bauliche Wohnungs- und Gebäudeeigenschaften sowie durch spezielle Serviceleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner.

So würden obligatorische Grundleistungen und dazu Wahlleistungen je nach Bedarf angeboten. So unterstütze qualifiziertes Personal die Betroffenen im Fall von Krankheit oder bei Pflegebedarf, Damit werde die ambulante Pflege gefördert, die Bewohner der Tarasvillen könnten auch im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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