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Lokales Sanierung des Jante-Baus an der TU-Dresden
Dresden Lokales Sanierung des Jante-Baus an der TU-Dresden
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08:00 31.07.2016
Am Montag wird mit der Sanierung begonnen.
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Dresden

Am Montag beginnt die Dachsanierung des Jante-Baus (George-Bähr-Straße 1b) an der TU Dresden. Die Betonkonstruktion ist beschädigt und muss deshalb in Teilflächen saniert werden. Der Freistaat Sachsen stellt für die Arbeiten, die bis 2017 andauern werden, 980.000 Euro zur Verfügung.

Das Gebäude, das von 1939-44 erbaut wurde, wird in Teilschritten eingerüstet. Ein Kran, der am Montag anfährt, wird die Arbeiten unterstützen. Grund für die Gerüststellung in Abschnitten ist die verschachtelte Gebäudestruktur und die Besonderheiten der Dachkonstruktion.

Man entschied sich in den 1930er Jahren für ein feuerfestes Walmdach aus Stahlbeton mit Schieferdeckung. Gerade der Stahlbeton, der sogar in den Dachgauben verwendet wurde, mache besondere Schwierigkeiten im Umgang mit Absauganlagen; hinzu kommen die Auflagen für das Einhalten des Denkmalschutzes.

Dementsprechend wird das Dach den historischen Vorlagen gemäß wieder mit Schiefer gedeckt. Hinzukommen werden sowohl eine neue Wärmedämmung als auch moderne Wärmeschutzfenster mit Sonnenschutz.

Das Dresdner Architektenbüro Dähne Architekten ist für die Sanierung des Dachstuhls verantwortlich. Dähne ist mit dem Bau bestens vertraut. Bereits im Jahr 2013 wurde unter ihrer Leitung die Bürolandschaft im Dachstuhl vergrößert und ausgebaut.

Die neuen Büros und Arbeitsplätze sind während der Bauarbeiten nicht zugänglich. Um die Baufreiheit zu gewährleisten sind sie bereits geräumt worden. Eine Einschränkung des Studienbetriebs in den unteren Stockwerken wird aber nicht erfolgen.

Hauptnutzer des Gebäudes, das 1993 nach dem Professor für Kraftfahrwesen Alfred Jante benannt wurde, ist das Institut für Automobiltechnik.

Von Stephan Zwerenz

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