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Lokales Sanierung der Neuen Mensa Dresden könnte noch im Herbst 2015 beginnen
Dresden Lokales Sanierung der Neuen Mensa Dresden könnte noch im Herbst 2015 beginnen
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23:44 09.09.2015
Die Neue Mensa an der TU Dresden soll saniert werden. Quelle: Dominik Brüggemann

Der Zeitplan sei allerdings noch höchst vage. Zudem ist die Sanierung noch nicht komplett finanziert.

Nachdem vor einem Jahr noch der Abriss des Gebäudes im Raum stand, ist nun zumindest die Sanierung auf den Weg gebracht. Wie der Dresdner Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas (SPD) mitteilte, wurden im kommenden Doppelhaushalt 2015/16 insgesamt fünf Millionen Euro eingeplant. Weitere Gelder sollen 2017 und 2018 folgen, so das zuständige Ministerium.

Die Details der Sanierung sind jedoch noch nicht geklärt. Da das Studentenwerk als Betreiber der Mensa keine eigene Bauverwaltung hat, müsste sie diese Leistung einkaufen, das koste wieder Geld. Möglich sei auch, dass die Verantwortung für die Sanierung der Neuen Mensa beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) bleibt, das ist noch nicht geklärt. Möglicherweise müssen die Studentenwerke dafür einen Auftrag erteilen, so das Wissenschaftsministerium.

Zudem könne mit den Planungen erst begonnen werden, wenn der Landtag den Haushalt endgültig verabschiedet hat. Sollte die Planung dann zeitnah beginnen, könnte es frühestens im Herbst 2015 mit dem Bau losgehen. Realistischer sei ein Baustart Mitte 2016, so Albrecht Pallas.

Seit dem Wintersemester 14/15 sind die Studenten in einer Interimsmensa an der Nürnberger Straße untergebracht. Quelle: Julia Vollmer

Im Sommer 2013 war bekannt geworden, dass die Neue Mensa an der Bergstraße aufgrund der maroden Bausubstanz schließen muss. Gegen den geplanten Abriss demonstrierten unter anderem Wissenschaftler und Denkmalpfleger aus ganz Deutschland, so dass sich der Freistaat doch für eine Sanierung entschied. Die Verpflegung der Studenten übernimmt seit Herbst 2014 ein Interimsbau auf der Nürnberger Straße, auch die bei vielen Studenten beliebte „Bierstube“ musste zum Jahreswechsel nach einem längeren Streit mit dem Studentenwerk ausziehen.

sl/jv

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