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Lokales Sandspielzeug für alle – Modellprojekt im Dresdner Westen vorgestellt
Dresden Lokales Sandspielzeug für alle – Modellprojekt im Dresdner Westen vorgestellt
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21:26 09.09.2015
Kristina Hoffmann, Initiatorin des Projektes, Hendrik Trobsch von der Holzmanufaktur und ein neugieriges Kind. Quelle: Franziska Schmieder
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Die junge Mutter meldete sich vergangenen September bei der Stadt mit der aus Finnland abgeschauten Idee, auf Spielplätzen Kisten mit Spielzeug aufzustellen: nicht abgeschlossen und für alle nutzbar.

Am Donnerstag wurde das Projekt – mittlerweile stehen im Dresdner Westen fünf solcher Kisten (Reisewitzer Str., Rastatter und Dölzschener Str., Bonhoeffer Platz und Leutewitzer Park) – der Öffentlichkeit vorgestellt. Befüllt sind die Holzboxen mit gesponsertem Spielzeug von Hoffmann. Die Kisten, jede etwa 500 Euro wert, spendete Hendrik Trobsch, Inhaber der Holzmanufaktur Dresden. Sicherheitstechnisch gibt es da einiges zu beachten. So wird der Gefahr eingeklemmter Finger mit Stoppern entgegengewirkt, die Kisten müssen stabil und wetterfest sein.

Kann so etwas funktionieren? Wird nichts geklaut? Was ist mit Vandalismus? All diese Fragen tauchten bei Thiel auf. Hoffmann hatte das Projekt in Eigenregie schon einige Wochen getestet und festgestellt: Es funktioniert. „Der Füllstand ist relativ stabil“, berichtet die Dresdnerin. Einiges geht kaputt, aber anderes wird von Eltern einfach zur allgemeinen Nutzung dagelassen. „Es ist ja auch beschwerlich, für jeden Spielplatzbesuch eine ganze Fuhre eigenes Spielzeug mitzuschleppen“, erklärt sie ihre Motivation.

Eltern, die mit ihren Kindern die Spielplätze besuchen, kontrollieren automatisch, ob sich Müll oder kaputtes Spielzeug angesammelt hat. Trobsch, der selbst auch zwei Kinder im Spielplatzalter hat, bekam bereits positive Rückmeldungen per Mail. In jeder Kiste befindet sich eine Aufschrift mit Erläuterungen und Kontaktmöglichkeiten.

Bis September wird Kristina Hoffmann ehrenamtlich die fünf Kisten im Dresdner Westen kontrollieren. Anschließend soll mit dem Amt eine Auswertung erfolgen, gegebenenfalls wird das Projekt fortgesetzt. Nachahmer in anderen Stadtteilen sind erwünscht. Interessenten können sich im Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bei Sven Scholtke unter (0351) 488 70 16 melden.

fs

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