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Sachsenmeisterschaft im Staplerfahren

Hochstapelei in Dresden Sachsenmeisterschaft im Staplerfahren

Schwere Technik, knifflige Aufgaben: beim Staplercup in Dresden ist am Sonnabend Fingerspitzengefühl gefragt. Auf dem Gelände der Carl Beutlhauser Hebe- und Fördertechnik treffen sich die 60 besten Staplerfahrer Sachsens um ihren Meister zu bestimmen

Marcel Rostock ist Staplerfahrer mit Leidenschaft. Heute will er beim Staplercup gewinnen, um beim Bundesfinale im September die Sachsen zu vertreten.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Schwere Technik, knifflige Aufgaben: beim Staplercup in Dresden ist am Sonnabend Fingerspitzengefühl gefragt. Auf dem Gelände der Carl Beutlhauser Hebe- und Fördertechnik treffen sich die 60 besten Staplerfahrer Sachsens um ihren Meister zu bestimmen. Der darf dann gemeinsam mit dem Zweitplatzierten bei der Deutschen Meisterschaft in Aschaffenburg im September teilnehmen.

Traditionell sind die Dresdner bei der Meisterschaft stark vertreten. Gemeinsam mit den rund zehn Teilnehmern aus der Landeshauptstadt um den Favoriten und Vorjahressieger Silvio Gorniotzek kämpft auch Marcel Rostock von der Saxonia Baustoffe GmbH um das Ticket nach Aschaffenburg. Bei seiner mittlerweile dritten Teilnahme erhofft sich der 29-Jährige endlich den Durchbruch.

Auf dem Programm stehen mehrere bis zu letzt von den Organisatoren geheim gehaltene Aufgaben. Beispielsweise mussten die Staplerfahrer in den vergangenen Jahren mit einer am Stapler montierten Tischtenniskelle einen Golfball über einen Parcours balancieren oder mit den Staplerarmen Türme aus Styroporteilen bauen. In mehreren Kategorien werden so Punkte verteilt und der Gesamtsieger ermittelt. Auch einen Theorieteil gilt es zu absolvieren.

Zeit zum Trainieren hab die meisten Teilnehmer kaum, immerhin steht ihnen ihr Wettkampfgerät nur auf dem Firmengelände zur Verfügung – und dort wird meistens gearbeitet. Marcel Rostock sitzt täglich bis zu fünf Stunden auf seinem Gefährt, das Handling damit ist also kein Problem. „Der Stapler-Cup ist eine willkommene Abwechslung, auch unsere Chefs finden das gut“, so der 29-Jährige.

Bereits 2015 gewann mit Thomas Kirsten ebenfalls ein Mitarbeiter der Saxonia Saxonia Baustoffe GmbH die Sachsenmeisterschaft. Ansporn genug für seinen Nachfolger Marcel Rostock. „Natürlich will ich so weit wie möglich kommen, mal schauen“, sagt der Staplerfahrer. Das versuchen beim 21. Staplercup in Dresden auch wieder mehrere Frauen. Bereits im vergangenen Jahr durchbrach Katrin Noack aus Meißen die Männerdomäne und nahm als zweite der Sachsenmeisterschaft ebenfalls am Bundesfinale in Aschaffenburg teil. Die Konkurrenz von Marcel Rostock ist also groß.

Für alle Angehörigen der Teilnehmer und Freunde des Gabelstaplers bietet der Wettkampf am Sonnabend ein buntes Rahmenprogramm rund um Segways, ferngesteuerte Mini-Stapler und einen Auftritt der Cheerleader „Brockwitz“.

21. Beutlhauser StaplerCup, 9 bis 15 Uhr, Firmengelände auf dem Augustusweg 10.

Von Sebastian Burkhardt

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