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Lokales Sachsenforst: 18. Submission war ein voller Erfolg
Dresden Lokales Sachsenforst: 18. Submission war ein voller Erfolg
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18:28 18.01.2017
Quelle: Bernd Lichtenberger
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Dresden

Nicht ohne Grund befreite gestern Markus Biernath, Leiter des Forstbezirkes Dresden, höchstpersönlich in der tief verschneiten Dresdner Heide den dicken Eichenstamm mit der Nummer 376 vom Schnee. Diese Stieleiche aus dem Staatswald des Forstbezirkes Leipzig erwies sich auf der 18. Säge- und Wertholzsubmission von Sachsenforst mit einem Gesamterlös von 4589 Euro als der wertvollste Stamm. Insgesamt kamen bei der am 18. Januar zu Ende gegangenen Versteigerung 887 Stämme „unter den Hammer“. Darunter auch eine Fichte aus dem Revier Bühlau, die immerhin 206 Euro erbrachte, was für einen Nadelbaum ein respektables Ergebnis darstellt.

„Insgesamt bin ich mit dem Submissionsergebnis sehr zufrieden“, sagt Verkaufsleiter Hendrik Scholz. Immerhin wechselte Holz im Wert von über 393 000 Euro den Besitzer. Damit wurde das höchste Ergebnis aller bisherigen Submissionen erzielt. Der Durchschnittspreis über alle Baumarten hinweg lag bei 348 Euro pro Kubikmeter. Das sind pro Kubikmeter vier Euro mehr als im Vorjahr. 30 potenzielle Käufer, darunter Sägewerke, Handwerker, Möbel- und Musikinstrumentenbauer sowie Furnierhersteller hatten seit Dezember die anderthalb Kilometer lange Holzverkaufsmeile an den alten Forstwegen Kreuz Sieben und Gabel besucht und die dort nach Baumarten sortierten Stämmen begutachtet. 28 Bieter erhielten den Zuschlag.

Das meiste Holz mit insgesamt 579 Kubikmetern stammt aus Privatwäldern. 248 Kubikmeter wuchsen im sächsischen Staatswald, der Rest in kommunalem oder Kirchenwald. 93 Einzelstämme mit einem Gesamtvolumen von 112 Kubikmetern steuerten die tschechischen Staatsforsten bei. Unter den 21 unterschiedlichen Baumarten waren wie schon in den Vorjahren Stiel- und Traubeneichen die Renner. Sie erzielten mit 526 Euro pro Kubikmeter den höchsten Durchschnittserlös. Unter ihnen eine Stieleiche aus der Region Dresden, die mit 1329 Euro pro Kubikmeter für insgesamt 2186 Euro verkauft wurde. Für einen Bergahorn wurden 639 Euro pro Kubikmeter geboten und für eine Baumhasel aus dem Erzgebirge, ein Exot unter den angebotenen Hölzern, so der Verkaufsleiter, 585 Euro pro Kubikmeter.

Lediglich 32 Kubikmeter hatten bis zum 18. Januar keinen Käufer gefunden. Deren Verkauf wird nun der Forstbezirk Dresden vornehmen.

Von Bernd Lichtenberger

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