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Lokales Sachsen setzt weiter auf Verkehrserziehung mit Spaßfaktor
Dresden Lokales Sachsen setzt weiter auf Verkehrserziehung mit Spaßfaktor
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10:57 10.08.2017
Zum Auftakt der jährlichen Aktion „Die Schule hat begonnen“ haben die Zweitklässler der Hechtschule zusammen mit dem Polizeimaskottchen gespielt und gelernt. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Am Ende wollten die Kinder der Dresdner Hechtschule ihren Poldi gar nicht mehr gehen lassen. Zum Auftakt der jährlichen Aktion „Die Schule hat begonnen“ hatten die Zweitklässler zusammen mit dem Polizeimaskottchen gespielt und gelernt. Für die Dresdner Verkehrspolizei eine ideale Form der Unfallprävention.

Am Ende wollten die Kinder der Dresdner Hechtschule ihren Poldi gar nicht mehr gehen lassen. Zum Auftakt der jährlichen Aktion „Die Schule hat begonnen“ hatten die Zweitklässler zusammen mit dem Polizeimaskottchen gespielt und gelernt.

Ob bei der jährlichen Aktion vor der Semperoper oder auch bei der DNN-Aktion Sicherer Schulweg in der Jungen Garde: Sachsens Polizei versucht immer wieder, Kindern spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen. Ob beim Puppentheater oder beim „Ampelspiel“ mit Poldi, die Kinder folgen dem Geschehen gebannt und lernen dazu.

Seit dieser Woche sind in Sachsen zudem weitere mobile Verkehrsschulen im Einsatz, mit denen sich Kinder spielerisch auf den Straßenverkehr vorbereiten können. Insgesamt hat die Landesverkehrswacht 24 Jugendverkehrsschulen und 14 Kindergartenverkehrsschulen in Sachsen im Einsatz, die vor allem der Radfahrausbildung dienen.

Damit auch die „Großen“ aufpassen, werden in den kommenden Wochen die Busse im öffentlichen Personennahverkehr und Polizeifahrzeuge mit dem Slogan „Die Schule hat begonnen“ beklebt. „Ziel der Kampagne ist es, auf unsere Schulanfänger aufmerksam zu machen und damit die Verkehrsteilnehmer für ein umsichtiges Verhalten zu sensibilisieren“, sagt Wieland Richter, Präsident des Landesverbandes des Sächsischen Verkehrsgewerbes. Die aAktion soll Autofahrer zu besonderer Vorsicht und rücksichtsvollem Fahren im Bereich von Schulen und Haltestellen sowie in den Wohngebieten aufrufen.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) kündigte zudem verstärkte Kontrollen an. Bereits jetzt „blitzt“ die Polizei verstärkt vor Schulen. Im Rahmen der Aktion „Blitz für Kids“ sollen die Geschwindigkeitskontrollen vor den Herbstferien im September noch einmal intensiviert werden, so der Minister.

Verkehrsunfallstatistik

Bei Verkehrsunfällen in Sachsen starben im vergangenen Jahr vier Kinder. Insgesamt verunglückten 1.324 Kinder. Die meisten davon als Mitfahrer im Auto (519), als Radfahrer (398) oder als Fußgänger (333). Es wurden im Vergleich zum Vorjahr 6,2 Prozent weniger Kinder schwer (302 Kinder), aber 3,3 Prozent mehr leicht verletzt (1018 Kinder).

Von S. Lohse

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