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Lokales Sachsen müssen sich ab Mittwoch auf Warnstreiks bei der Post einstellen - auch Dresden ist betroffen
Dresden Lokales Sachsen müssen sich ab Mittwoch auf Warnstreiks bei der Post einstellen - auch Dresden ist betroffen
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19:17 09.09.2015
Von Julia Vollmer
Quelle: dpa

„Sachsen wird in jedem Fall betroffen sein", teilte Verdi-Sprecher Jörg Förster auf Anfrage von DNN-Online mit.

Nach DNN-Informationen wird auch in Dresden großflächig gestreikt. Zuem soll es im Tagesverlauf eine Kundgebung geben. Dies wollte Förster jedoch zunächst nicht bestätigen. Fest steht: Es dürfte zu Ausfällen oder zumindest Verzögerungen bei der Zustellung von Briefen und Paketen in der Stadt kommen.

Anlass des Streiks ist der Tarifkonflikt zwischen Verdi und der Deutschen Post AG. Nachdem die zweite Verhandlungsrunde in der Nacht zum Dienstag ohne Ergebnis vertagt wurde, kündigte Verdi für die kommenden Tage Warnstreiks an.

„Wir sind in der zweiten Runde nicht über unverbindliche Sondierungen hinausgekommen. Der Arbeitgeber hat erneut kein Angebot vorgelegt. Die Beschäftigten sind empört. Jetzt muss der Druck erhöht werden. Unser Ziel ist klar, wir wollen in der nächsten Verhandlungsrunde am 25. April ein Ergebnis durchsetzen“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

Die Warnstreiks sollen am Mittwoch beginnen und in den nächsten Tagen weitergehen.  Verdi fordert für die rund 132.000 Tarifbeschäftigten eine Erhöhung des Gehalts um sechs Prozent, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. Für die Auszubildenden und Studierenden an Berufsakademien fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung des monatlichen Einkommens um 65 Euro.

Julia Vollmer

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