Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Sachsen erster großer Batteriespeicher ist in Dresden am Netz
Dresden Lokales Sachsen erster großer Batteriespeicher ist in Dresden am Netz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:39 09.09.2015
Anzeige

[gallery:600-43619487-1]

Neben dem zentralen Fernwärmesystem setzt das Energieunternehmen auch auf dezentrale erneuerbare Energie und verbindet diese beiden nun durch flexible Batteriespeicher. Diese dienen dazu, das Netz stabil zu halten. Wenn also zu viel Strom im Angebot ist, kann ein Speicher vorübergehend als Puffer dienen. Der großtechnische Batteriespeicher der Landeshauptstadt ging gestern im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und der Geschäftsführung der Drewag, Reiner Zieschank und Dr. Reinhard Richter, erfolgreich ans Netz.

Tillich bezeichnete das Batteriekraftwerk als Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Energie-Mix. "Investitionen wie in Dresden zeigen, dass der sächsische Innovations- und Pioniergeist quicklebendig ist", sagte Tillich. Er verwies in dem Zusammenhang darauf, dass Unternehmer und Forscher aus dem Freistaat auch in den Bereichen Photovoltaik, Brennstoffzellen oder Biogas für wichtige Impulse sorgen.

Ein regeneratives Energiesystem brauche Speicher, damit es stabil funktioniere, so Tillich. Zugleich warnte er davor, bei den Bemühungen um Energieeinsparung nachzulassen. "Die Energiewende wird nur gelingen, wenn zu den technischen Innovationen ein neues Verhalten beim Energieverbrauch hinzukommt", sagte er. Es gelte, nicht nur nachhaltig Strom und Wärme zu erzeugen, sondern weniger davon zu verbrauchen. Der Energieverbrauch pro Einwohner liege im Freistaat heute um rund ein Viertel über dem von 1999.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.03.2015

dpa/juju

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) hat vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr drei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund zwei Millionen Euro aus EU-Mitteln für Investitionen in Dresden und Riesa erhalten, wie die Behörde mitteilte.

09.09.2015

Nach dem umstrittenen Versuch, die Dresdner Pegida-Teilnehmer per Münz-Abgabe zu zählen, will der Verein das Ergebnis nicht veröffentlichen.

09.09.2015

Der Aufsichtsrat der Technischen Werke Dresden hat über die Führungsspitze des kommunalen Unternehmens entschieden: Erwartungsgemäß wurden Ursula Gefrerer und Andreas Hemmersbach zu Geschäftsführern bestellt.

09.09.2015
Anzeige