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Lokales S-Bahn-Haltepunkte erhalten frühestens 2019 Fahrradstellplätze
Dresden Lokales S-Bahn-Haltepunkte erhalten frühestens 2019 Fahrradstellplätze
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18:58 30.05.2018
Der S-Bahn-Halt Pieschen ist saniert, von der ebenfalls geplanten Radabstellanlage vor dem Bahnhof fehlt noch jede Spur. Quelle: Christoph Springer/Archiv
Dresden

 Grundstücksstreitigkeiten verhindern den Bau von Fahrradabstellanlagen an den Haltepunkten Pieschen und Trachau. Das geht aus einem Schreiben der Deutschen Bahn hervor, mit dem das Unternehmen auf eine Anfrage des Pieschener SPD-Ortsbeirats Stefan Engel reagiert. Der Bau geschützter Anlagen in Pieschen und Trachau, an denen Radler ihre Zweiräder abstellen und dann in die S-Bahn umsteigen können, wurde eigentlich im Planfeststellungsbeschluss für den Trassenausbau zwischen Dresden-Neustadt und dem Bahnhof Coswig festgeschrieben.

Demnach sollen in Pieschen entlang Riesaer Straße 32 überdachte Stellplätze, in Trachau an der Straße Am Trachauer Bahnhof und am Bahndamm gar 43 Stellplätze entstehen. „Gut zehn Jahre später ist festzustellen, dass die S-Bahnhöfe Pieschen und Trachau trotz der Fertigstellung des Streckenausbaus nach wie vor nicht über entsprechende Bike+Ride-Anlagen verfügen“, sagt SPD-Stadtrat Vincent Drews. „Es wird Zeit, dass das Abstellchaos an den beiden S-Bahn-Stationen endlich ein Ende hat!“, fordert sein Parteigenosse Engel. „Pieschen und Trachau sind wachsende Stadtteile, in denen auch der Radverkehr immer weiter zunimmt. Die Situation an den beiden Bahnstationen lädt aber leider nicht zum Umsteigen auf das Rad ein.“

Das Problem: Die nach einer langwierigen Untersuchung als geeignet ausgewählten Standorte liegen zumeist auf Grundstücken, die weder der Bahn noch der Stadt gehören. Die Verhandlung mit den Eigentümern „gestaltet sich sehr zeitaufwendig“, heißt es vonseiten der Deutschen Bahn, die für den Bau der vor Wind und Wetter geschützten Fahrradabstellanlagen verantwortlich ist. „Da der Grundstückseigentümer einer der geplanten Standorte inzwischen seine Zusagen zum Verkauf zurückgezogen hat, ist eine kurzfristige Realisierung leider nicht möglich.“ Dennoch geht man im Unternehmen davon aus, dass die Anlagen im Jahr 2019 gebaut werden können. Für SPD-Ortsbeirat darf das noch nicht das Ende vom Lied sein. „Sofern die neuen Anlagen gut angenommen werden, sollte auch eine zeitnahe Erweiterung ins Auge gefasst werden“, fordert er.

Von uh

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