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Lokales Rundfunkabgabe: Dresden zahlt nach Umstellung 57 Prozent mehr
Dresden Lokales Rundfunkabgabe: Dresden zahlt nach Umstellung 57 Prozent mehr
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18:28 09.09.2015

Die Abgaben steigen von 68 336,76 Euro im Jahr 2012 auf 107 370,72 Euro in diesem Jahr. "Die Veränderungen ergeben sich allein aus der Umstellung des Gebührensystems", erklärte Stadtsprecher Karl Schuricht auf DNN-Anfrage.

Zu Jahresbeginn wurde für ARD, ZDF und Deutschlandradio eine Haushaltabgabe eingeführt. Damit wird pro Wohnung oder Arbeitsstätte gezahlt. Empfangsgeräte spielen keine Rolle mehr. Privatleute zahlen in der Regel für eine Wohnung 17,98 Euro. Ein kompliziertes System für Betriebsstätten und Mitarbeiterzahlen führte zu massiven Veränderungen. Es gab scharfe Proteste aus der Wirtschaft, die teils in Klagen mündeten. Ein Aufschrei ging auch durch die Städte und Gemeinden in Deutschland. Köln drohte zwischenzeitlich mit Zahlungsstopp.

Doch inzwischen ist es ruhiger geworden. Die Aufregung ist gewichen und im Hintergrund laufen Gespräche. Nachdem die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene eine komplette Beitragsbefreiung für dem Allgemeinwohl dienende Einrichtungen der öffentlichen Hand wie Kindertagesstätten gefordert hatten, gab es gemeinsam mit Vertretern der Kirchen und des Handels Verhandlungen mit den Rundfunkanstalten. Ergebnis: Das DIW econ, ein Consulting-Unternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, soll voraussichtlich bis Ende 2014 die Auswirkungen der Gebührenreform untersuchen. Dann wollen die Beteiligten sich wieder zusammensetzen.

I.P.

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