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Lokales Runderneuerung in Leubnitz-Neuostra
Dresden Lokales Runderneuerung in Leubnitz-Neuostra
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18:44 09.09.2015
Die Bauleute Nico Schimke, René Martinka und Tobias Pormann (von rechts) genießen in der Pause die Aussicht vom Dach des Gemeindehauses in Leubnitz-Neuostra. Quelle: Andor Schlegel

Im Kellergeschoss werden die Umkleideräume für die Friedhofsmitarbeiter vorgerichtet. Neu hinzukommen soll ein kleiner Anbau. "Dort hinein kommen ein Foyer, Toiletten und eine Teeküche für den Saal", so Zimmermann.

Der Saal wird erstmals ebenerdig und barrierefrei zugänglich sein - eine Erleichterung für Ältere und Behinderte. Die beiden Wohnungen im ersten Obergeschoss - in einer wohnt der Küster - erhalten einen separaten Eingang.

Rings um die Grundmauern soll eine Drainage im Boden verlegt werden. "Die garantiert dann, dass die Mauern gleichmäßig und nur wenig feucht sind. Dadurch wird es künftig im Baugrund, der bei Regen aufquillt, nicht mehr so starke Bewegungen und damit keine gefährlichen Risse in den Wänden geben", erklärt Zimmermann.

Dauern sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Ende des Jahres. Dringend nötig geworden waren sie, weil jahrzehntelang nichts an dem Haus gemacht worden war. Rund 650 000 Euro kosten die Arbeiten. Etwa ein Viertel davon bezahlt die sächsische Landeskirche, drei Viertel muss die Gemeinde selbst tragen.

Das Gebäude wurde 1886 als Schule für Leubnitz errichtet. Diese Funktion verlor es, als die Heiligenbornschule - heute 68. Grundschule - errichtet wurde. Aus drei einstigen Klassenräumen wurde ein Saal gemacht. Die Gemeinde nutzt ihn für Gemeindeveranstaltungen und Trauerfeiern. Damit muss sie, so lange hier Baustelle ist, woandershin ausweichen. Der Chor zum Beispiel ins Pfarramt, der Rentnerkreis in die katholische Nachbargemeinde St. Petrus. Trauerfeiern werden in die Kirche verlegt.

Die Kirche von Leubnitz-Neuostra zählt zu den ältesten ehemaligen Dorfkirchen Dresdens. 1288 ist sie erstmals in einer Urkunde erwähnt worden. Gestanden haben soll sie aber schon im 10. Jahrhundert. Deshalb reichen die Stile ihrer einzelnen Teile von der Romanik bis in den Barock. Eine Besonderheit sind Felderdecke und Emporen - beides reich bemalt. Der barocke Sandsteinaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert. Wertvoll sind auch die in der Kirche angebrachten Epitaphien aus dem 18. Jahrhundert. Hinter dem Rokoko-Orgelprospekt steht eine Jehmlich-Orgel aus dem Jahr 1905. gä

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.06.2012

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