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Lokales Rund 200 Teilnehmer bei Kongress zu Fremdenhass in Dresden
Dresden Lokales Rund 200 Teilnehmer bei Kongress zu Fremdenhass in Dresden
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18:37 08.10.2016
Vertreter aus Politik, Journalismus, Zivilgesellschaft und Kultur diskutieren bis Sonntag im Festspielhaus Hellerau über Ursachen und Strategien gegen Angriffe auf die Demokratie. Quelle: dpa
Dresden

Der Dresdner Verein Straßengezwitscher sucht seit Samstag mit einem „2gather“-Kongress Antworten auf den zunehmenden Fremdenhass. Vertreter aus Politik, Journalismus, Zivilgesellschaft und Kultur diskutieren bis Sonntag im Festspielhaus Hellerau über Ursachen und Strategien gegen Angriffe auf die Demokratie. Vereins- Mitgründer Johannes Filous zeigte sich am Nachmittag zufrieden mit der Resonanz. „Die Angebote werden gut genutzt.“ Er sprach von rund 200 Teilnehmern am ersten Tag. „Wir haben noch ein paar Plätze frei.“

Der „2gather“-Kongress wird vom Verein Straßengezwitscher mitveranstaltet, der über Demonstrationen von Rechten und Angriffe auf Flüchtlingsheime informiert. In Workshops soll über rechte Hetze in den sozialen Medien, digitale Hasskultur, Medien, Mittel gegen Anfeindungen oder auch Zivilcourage gesprochen werden. Ein Forum beschäftigt sich zudem mit der Bedeutung regionaler Entwicklungen für Deutschland und Europa.

Am Sonntag wird EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erwartet. Im Vorfeld hatte der SPD-Politiker gefordert, dass sich die Politik mehr um die Alltagssorgen der Menschen kümmern müsse. Kita-Plätze, ordentliche Schulen und bezahlbare Mieten könnten Rechtspopulisten, die für alles einen Sündenbock, aber für nichts eine Lösung hätten, wieder zurückdrängen.

dpa

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