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Lokales Rund 100 Dresdner bei Bürgerbegegnung
Dresden Lokales Rund 100 Dresdner bei Bürgerbegegnung
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20:00 13.02.2016
Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Rund 100 Menschen haben an der ersten Bürgerbegegnung im Rahmen des 13. Februars in Dresden teilgenommen. Die Menschen setzten sich dabei im Haus an der Kreuzkirche mit ihren Erfahrungen von Krieg, Gewalt und Unterdrückung auseinander, um darüber neue Gedanken zur Dresdner Erinnerungskultur zu entwickeln. So las unter anderem eine damals elf Jahre alte Zeitzeugin von 1945 aus ihrem Tagebuch vor.

Bürgerdialog im Haus an der Kreuzkirche: Erstmals fand die Veranstaltung statt, um miteinander neue Ideen für eine Dresdner Erinnerungskultur zu finden.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert fand in seinem Redebeitrag sehr persönliche Worte: „Historische Fakten sind wichtig. Ohne Zweifel. Sie helfen Ereignisse [wie die Bombardierung Dresdens am 13. Februar] einzuordnen. Aber Empathie vermitteln sie nicht. Empathie vermitteln Gespräche zwischen denen, die etwas erlebt haben und denen, die danach fragen. Man muss sich Zeit dafür nehmen. Offen sein. Emotionen aushalten. Vielleicht auch Widersprüche aushalten und Geduld mitbringen. Eben alles das, was unser Zusammenleben eigentlich ausmacht.“

Die Veranstaltung fand erstmalig statt.

DNN

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