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Rot-Rot heizt Grilldebatte an

Dresden soll mehr öffentliche Plätze erhalten Rot-Rot heizt Grilldebatte an

Linke und SPD machen sich stark für mehr öffentliche Grillplätze in Dresden. Zehn gibt es bisher, nun wollen die Fraktionen die Zahl verdreifachen und 21 neue Plätze schaffen. Grillen sei Ausdruck offen gelebter Geselligkeit, begründen die Parteien ihre Initiative.

Grillplatz an der Saloppe.

Quelle: Madeleine Arndt

Dresden. Linke und SPD wollen das Angebot an öffentlichen Grillplätzen in Dresden verdreifachen. In einem Antrag der beiden Fraktionen wird die Errichtung und Pflege von mindestens 21 neuen öffentlichen Grillplätzen und/oder Lagerfeuerstellen gefordert. In jedem Ortsamtsbereich und jeder Ortschaft soll mindestens ein neuer Grillplatz entstehen. Dabei sollen bei der Wahl der Standorte die umweltrechtlichen Belange berücksichtigt werden. Es sollen bevorzugt wohnortnahe Standorte ausgewählt werden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll aber auch prüfen lassen, in welchem Umfang es möglich ist, öffentliches Grillen im Stadtgebiet generell zu erlauben. Erst einmal erwarten die Fraktionen Vorschläge, wie besser auf die öffentlichen Grillplätze hingewiesen werden kann.

In Dresden gibt es gegenwärtig zehn behördlich zugelassene Grillplätze an der Elbe und in öffentlichen Grünanlagen. Dort können Interessenten gebührenfrei und ohne Anmeldung oder Erlaubnis mit eigenen Gerätschaften grillen. Hinzu kommen fünf Lagerfeuerstellen, deren Nutzung beantragt werden muss und die eine Gebühr von 10 Euro kosten. An den Lagerfeuerstellen an der Elbe darf auch gegrillt werden.

„Öffentliche Grillplätze und Lagerfeuerstellen gehören fest zum Dresdner Stadtbild und sind symbolisch für eine Stadtgesellschaft, die geselliges Beisammensein auch offen und frei auslebt“, heißt es in der von den Fraktionsvorsitzenden André Schollbach (Die Linke) und Christian Avenarius (SPD) unterschriebenen Begründung des Antrags, der das derzeit stagnierende Angebot an Grillplätzen und/oder Lagerfeuerstellen erweitern soll.

Die Kosten je Grillplatz seien äußerst gering. Die Einrichtungskosten würden einmalig etwa 50 Euro für die Beschilderung betragen, hinzu kämen kosten für die Müllentsorgung von etwa 325 Euro pro Jahr und Grillplatz. Das letzte Wort in Sachen Grillplätze hat der Stadtrat, wenn die Ausschüsse über den Antrag beraten haben.

www.dresden.de/grillen

Von Thomas Baumann-Hartwig

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