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Lokales Richtfest an der „Alten Ziegelei“
Dresden Lokales Richtfest an der „Alten Ziegelei“
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16:34 31.03.2017
Eines der beiden „Gartenhäuser“ ist bereits fast fertig (links). Hier entstehen vorwiegend größere und Maisonette-Wohnungen für Familien.   Quelle: Sebastian Burkhardt
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Dresden

 Fast genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich feierte die Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft Dresden (EWG) am Freitag Richtfest bei ihrem Neubauprojekt „Alte Ziegelei Briesnitz“. In insgesamt vier Häusern entstehen bis zum Jahresende mit einer Gesamtwohnfläche von 3400 Quadratmeter 36 Mietwohnungen, die in erster Linie den Markt von größeren Familienwohnungen im Stadtteil Briesnitz erweitern sollen.

„Das Gebäudeensemble ist speziell für Familien konzipiert – großzügig und attraktiv“, sagte EWG-Vorstand Jürgen Hesse. Entstehen werden ein grüner Innenhof mit Parkcharakter, Spielplätze, Carports für alle Mieteinheiten und großzügige Terrassen und Balkone. Die beiden vorderen Häuser wurden entsprechend der bestehenden Bebauung des Felix-Dahn-Weges angepasst und firmieren als „Gartenhäuser“ mit Drei- und Vierraumwohnungen in Größen bis zu 120 Quadratmeter. An der Wilhelm-Raabe-Straße entstehen Zwei- bis Fünfraumwohnungen in fünfgeschossigen Häusern. Sowohl in den Fünfgeschossern als auch in den Gartenhäusern entstehen zudem mehrere Maisonette-Wohnungen.

Richtfest „Alte Ziegelei Briesnitz“

Insgesamt investierte die EWG 7,2 Millionen Euro in das Projekt, gut die Hälfte davon stammt laut Hesse aus Eigenkapital. Dementsprechend werden die Mieten auch deutlich über dem derzeitigen Dresdner Durchschnitt liegen. „Wir haben für einen Quadratmeterpreis von über 2000 Euro Wohnfläche gebaut. Für die Kaltmiete bedeutet das etwas über zehn Euro netto“, so Hesse. Für die großen Wohnungen in den Gartenhäusern entspricht das Realmieten von etwa 1200 bis 1500 Euro warm.

Trotz der höheren Mietpreise gehen die Verantwortlichen davon aus, in der Alten Ziegelei volle Auslastung zu erreichen. Derzeit sind schon rund ein Drittel der verfügbaren Wohnungen vergeben, allen voran die größeren in den Gartenhäusern. Die Übergabe durch den Bauunternehmer und der offizielle Mietstart sollen planmäßig im November über die Bühne gehen.

Insgesamt verfügt die EWG über rund 8500 genossenschaftliche Wohnungen im Stadtgebiet, die seit einigen Jahren durch Neubauprojekte erweitert werden. Die Alte Ziegelei ist nach den Objekten auf dem Leutewitzer Ring 47 und der Mohorner Straße 16 bereits der dritte Neubau der EWG. Zudem entstehen derzeit zwischen Thymianweg, Kamillenweg und Schlehenstraße in Gorbitz 184 neue Wohnungen in der sogenannten „Kräutersiedlung“. Bis 2020 investiert die EWG dort 30 Millionen Euro.

Über die Bestandserhaltung hinaus aktiv in den Wohnungsneubau einzusteigen, ist laut Hesse ein logischer und notwendiger Schritt der EWG. „Wir passen uns den Gegebenheiten in der Stadt an. Attraktiver Wohnraum, vor allem für Familien, wird immer knapper. Zudem ist das Geld am Kapitalmarkt derzeit sehr günstig“, so der EWG-Vorstand. Deshalb plane und prüfe man derzeit auch schon über 2020 hinaus diverse Möglichkeiten für Neubauprojekte auf den eigenen Grundstücken.

Von Sebastian Burkhardt

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