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Lokales Richtfest am Pohlandplatz – Neues Seniorenheim für 122 Bewohner
Dresden Lokales Richtfest am Pohlandplatz – Neues Seniorenheim für 122 Bewohner
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10:02 26.04.2018
Nahe dem Pohlandplatz entsteht entlang der Schlüterstraße ein neues Seniorenheim mit einer Pflegeeinrichtung für 122 Bewohner. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Striesen ist nicht die schlechteste Adresse für einen Alterssitz. Deshalb entsteht derzeit die „Seniorenresidenz am Pohlandplatz“. Am Mittwoch wurde Richtfest für das Großprojekt gefeiert, das aus einer stationären Pflegeeinrichtung für 122 Bewohner bestehen wird. Zudem wird es sechs barrierefreie und jeweils 45 Quadratmeter große Appartements für Senioren geben.

So wird die Anlage aussehen, wenn sie fertig ist. Quelle: Visualisierung: Ten Brinke Projektentwicklung

Die Wohnanlage an der Schlüterstraße hat drei bis vier oberirdische Geschosse und schließt sich an ein bestehendes Gebäude an der Glashütter Straße an. Im Erdgeschoss entsteht eine Großküche, im Kellergeschoss werden vor allem Personalräume sowie Technik und Lager untergebracht. In den Wohnbereichen wird es Wohnküchen, Aufenthaltsräume und moderne Pflegebäder geben. „Die 122 Einzelzimmer werden über eigene Bäder verfügen und möbliert übergeben. Sie können jedoch auch mit den eigenen Möbeln eingerichtet werden“, informiert Ines Frickenhaus, die Geschäftsführerin des Betreibers.

Die Außen- sowie die tragenden Innenwände bestehen aus Kalksandstein-Mauerwerk. Die Decken der Geschosse sowie das Dach und die Treppenhäuser wurden aus Beton gebaut. Ein Foliendach, am Rand auch ein Satteldach, bekrönen das Haus, das nunmehr im Rohbau fertig ist. Die Außenwände werden zweifarbig verputzt. Das Haus ist seit Frühjahr 2017 im Bau und entsteht auf einem mehr als 2800 Quadratmeter großen Grundstück, das einst ein Fabrikstandort war. Das Gebäude wird vom Bocholter Unternehmen Ten Brinke Industrie- und Gewerbebau errichtet, das an der weiteres Seniorenheim an der Maternistraße in der Wilsdruffer Vorstadt aktuell noch ein weiteres Seniorenheim baut.

Von Stefan Schramm

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