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Lokales Restauranttipps: Stefan Hermann verrät, bei welchen Kollegen er besonders gern essen geht
Dresden Lokales Restauranttipps: Stefan Hermann verrät, bei welchen Kollegen er besonders gern essen geht
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18:27 09.09.2015
Blick in das Ladenrestaurant "La Viletta" in Dresden-Striesen. Quelle: Dietrich Flechtner

Im "La Viletta" im Gründerzeithaus Augsburger Straße 43 trägt Klaus-Karsten Heidsiek die Verantwortung. Ihm gehören auch die Villa Marie am Blauen Wunder sowie Caffé und Restaurant Piazza Nova am Neumarkt. Heidsiek hat zwölf Jahre in Mailand gekocht und so jede Menge Erfahrungen in der italienischen Küche gesammelt.

Beim "La Viletta" handelt es sich um ein Laden-Restaurant mit offener Küche, so dass man bei der Zubereitung der Speisen zusehen kann. Die Einrichtung ist schlicht und im toskanischen Stil, im Sommer kann man auch draußen sitzen.

Die Karte wechselt täglich. Einige Klassiker wie Spaghetti mit Garnelen, Tiramisu und Vitello Tonnato sind natürlich immer im Angebot. Auf letztere Speise - dünne Kalbfleischscheiben mit Thunfischmayonnaise - schwört Stefan Hermann, der hin und wieder mittags hier einkehrt, wenn er mal eine Pause hat. Ansonsten folgt der bean&beluga-Chef aber meist der Empfehlung des Hauses für den Tag.

Hauptspeisen kosten im "La Viletta" zwischen 15 und 21 Euro. Das Ladenrestaurant ist nahezu immer sehr gut besucht. Wer hier nicht nur ausgesuchten Wein oder italienische Spezialitäten wie Olivenöl, Pasta, Käse kaufen möchte, sollte Plätze reservieren.

Den Gasthof Bärwalde - etwa fünf Kilometer von Moritzburg entfernt - betreiben Küchenchef Olav Seidel und seine Frau Manuela jetzt im 7. Jahr. Das Ambiente in dem Landgasthof, den Seidels denkmalgerecht saniert haben, ist ländlich-schlicht mit breiten Dielen und umlaufenden Dielen, "aber keinen Wagenrädern an der Decke!", betont der Küchenchef. Er verwöhnt seine Gäste mit "französischer Hochküche" zu überraschend günstigen Preisen. Hauptgerichte kosten zwischen 13 und 24 Euro. Genießen kann man hier zum Beispiel "Nüsschen vom Reh aus der Königsbrücker Heide" oder auch "Stück aus dem Duroc-hällischen Landschweinrücken mit wildem Fenchel".

Olav Seidels Credo ist, "das Grundprodukt in den Vordergrund zu stellen und dessen Geschmack und spezifische Eigenschaften fein herauszuarbeiten", wie er es formuliert. "Teller-Ikebana" und "wildes Zusammenwürfeln von Produkten" (wie Reh mit Johannisbeermarmelade) sind mit ihm nicht zu machen. Zudem hält er nichts von einer hochtechnisierten Küche, sondern setzt aufs Handwerk und bereitet alle Speisen auf einem holzbefeuerten Küchenherd zu. Höchste Anforderungen stellt Olav Seidel an die Produkte, die er verwendet. Er kauft direkt beim Erzeuger und schaut dort genau, wie die Tiere gehalten werden.

Das geschichtsträchtige Hotel und Restaurant "Blauer Engel" in Aue gibt es schon seit 350 Jahren. Seit der Wende ist es in Besitz von Familie Unger. Im Haus befinden sich drei Restaurants: der Brauerei-Gasthof "Lotters Wirtschaft", die "Tausendgüldenstube" und das "St. Andreas", das mit "innovativer, leichter Küche mit französischem Einschlag" punktet. Hauptspeisen kosten hier zwischen 25 und 35 Euro. "Das St. Andreas gehört zu den sechs besten Feinschmeckerrestaurants in Sachsen", ist Küchenchef Benjamin Unger stolz. Und dass sein ehemaliger Lehrmeister Stefan Hermann gern zu ihm essen kommt, ist für ihn wie ein Ritterschlag.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2013

Catrin Steinbach

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